Patenprojekt Asyl

Wasserburg zeigt sich offen

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Asylpaten und die nach Wasserburg gekommenen Asylbewerber arbeiten gemeinsam an einer guten Eingliederung und einem normalen Alltag.

Wasserburg - Das Patenprojekt Asyl engagiert sich schon seit vielen Monaten für Asylbewerber, die in die Stadt kommen. Auch weiterhin soll den Flüchtlingen Unterstützung entgegengebracht werden.

Der Alltag der Wasserburger Asylbewerber wandelt sich. Die erste Zeit nach der Ankunft in der Stadt war eine Umstellung,  von der erneuten Eingewöhnung in eine wieder neue Lebenssituation hinein. 

Die Übersiedlung aus der Erstaufnahmestelle in die Unterkünfte vor Ort erfordert erneut Flexibilität, Toleranz und Geduld von den Flüchtlingen.

Sie stehen vor der Herausforderung, sich mit unbekannten Personen den ihnen zugewiesenen Wohnraum zu teilen, die tägliche Versorgung und Verpflegung zu organisieren, Behördenschreiben zu deuten und die alltäglichen Vorgänge um sich herum ein zu ordnen. Und immer wieder warten, Geduld haben, wie es weiter geht.

Die Ankömmlinge in Wasserburg trafen auf eine offene Stadt! Über die VH's und die evangelische Kirchengemeinde wurde noch im Dezember 2013 ein Sprach- und Orientierungskurs organisiert, den alle besuchen konnten. Im April hat sich das Wasserburger Patenprojekt Asyl als Kooperation zwischen Rio Konkret und der ev. Pfarrgemeinde etabliert. Seither gibt es für die Asylbewerber Patinnen und Paten, die Ansprechpartner bei Fragen sind und gemeinsam mit den Flüchtlingen nach passenden Lösungen für die auftretenden Probleme suchen.

Seit einigen Wochen steht für einen Teil der Asylbewerber die Entscheidung des Bundesamtes für Migration bevor, ob ihr Antrag auf Asyl in der BRD angenommen oder abgelehnt wird. Um dieses Spannungsfeld wenigstens für einen Tag zu verlassen, haben die Paten einen Ausflug auf die Fraueninsel organisiert.

In Fahrgemeinschaften ging es nach Gstadt und von dort zur Insel der Irmingard. Bei strahlendem Sonnenschein war die Gruppe aus 14 afghanischen und pakistanischen Flüchtlingen mit zehn Patinnen und Paten unterwegs. Der Rundgang auf der Insel mit den wunderbaren Gärten und Häusern, malerischen Anlegestellen, Kunsthandwerkerangeboten und dem Münster brachte die erwünschte Ablenkung vom Alltag.

Die verschiedenen Gerichte aus den zahlreichen mitgebrachten Picknickkörben waren bald verspeist.

Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit im Projekt haben, melden Sie sie einfach im ev. Pfarrbüro Tel. 08071/8690 oder bei Rio Konkret. 

Auf diesem Weg möchten sich die Verantwortlichen vom Patenprojekt Asyl in Wasserburg herzlich für die Geld- und Sachspenden, die gegeben wurden, bedanken.

Vor allem Geldspenden werden weiterhin dringend benötigt, da die Ausstattung durch das Landratsamt nur das Allernötigste abdecken kann und manche Gegenstände repariert oder ergänzt werden müssen. Weitere Infos gibt´s bei wasserburger-patenprojekt-asyl.org

Pressemitteilung Patenprojekt Asyl

Quelle: rosenheim24.de

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