Prügel-Vorwürfe: Polizist gibt Faustschlag zu

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Eine zwei Zentimeter lange Platzwunde an der Augenbraue musste im Krankenhaus genäht werden.

Wasserburg - Die Vorwürfe eines 53-Jährigen schlugen hohe Wellen: Er sei in der Silvesternacht von Polizisten misshandelt worden. Nun räumte ein Beamter einen Faustschlag ein.

Anfang des Jahres 2013 erhob ein 53-Jähriger schwere Vorwürfe gegen die Wasserburger Polizei: Er sei in der Silvesternacht von zwei Beamten misshandelt worden. Wie die OVB-Heimatzeitung in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, wurden die Ermittlungen zum Fall mittlerweile abgeschlossen. Einer der Polizisten gab einen Faustschlag gegen den Wasserburger zu. Die Staatsanwaltschaft habe bereits einen Strafbefehl wegen Körperverletzung im Amt beantragt. Zudem wurde der Beamte vom Dienst suspendiert. Die dienstrechtlichen Folgen für den Polizisten wird dann das Innenministerium nach einem möglichen Prozess klären.

Ein 53-jähriger Wasserburger warf der Polizei im Januar dieses Jahres vor, von Beamten der Polizeiinspektion Wasserburg grob misshandelt worden zu sein. Nachdem sich der Wasserburger in einen anderen Einsatz einmischte, sei er gefesselt worden. Auf dem Weg zur Dienststelle habe einer der Beamten ihn im Schwitzkasten gehalten und ihn mehrmals gegen Wände und Türen laufen lassen. Die Wasserburger Polizei indes reagierte im Januar mit einer Anzeige gegen den 53-Jährigen und zwar wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Beleidigung und Körperverletzung.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der OVB-Heimatzeitung oder auf ovb-online.de.

Quelle: rosenheim24.de

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