Steinwurf auf Katze nur eine Intrige?

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Wasserburg - Ein 67-jähriger Rentner musste sich wegen einer angeblichen Tiermisshandlung vor dem Amtsgericht verantworten. Angezeigt hatten ihn zwei Nachbarinnen.

Es handle sich um eine "infame, fiktive und perfide" Behauptung, entgegnete der Angeklagte als der Tatvorwurf der Tiermisshandlung vorgetragen wurde. Zwei Nachbarinnen, mit denen sich der Mann schon seit langer Zeit in Streit befindet, sagten vor Gericht aus. Sie behaupteten, dass der Mann mit einem faustgroßen Stein die Katze der Nachbarin getroffen habe, schreibt die Wasserburger Zeitung am Montag. 

Dass es zu einem Wurf kam, gab der Angeklagte zu. Doch er habe auf den Zaun gezielt und diesen auch getroffen, um die Katze zu verscheuchen. Damit wollte er die letzten verbliebenen Amsel beschützen. Das Gericht ginge der Intrige der beiden Mieterinnen auf den Leim.

Weil aber festgestellt wurde, dass der Mann einen Stein geworfen hatte, wurde sein Verhalten als Ordnungswidrigkeit beurteilt. Das Gericht verhängte eine Geldbuße in Höhe von 300 Euro.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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