Naturnahe Wildblumenwiesen für Ihren Garten

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Naturnahe Wildblumenwiesen für Ihren Garten

Rott- Mit einigen Handgriffen viel für die Rettung der Bienen und Hummeln tun. Die Arbeitsgemeinschaft aus Bund Naturschutz, Imkereiverein und Gartenbauverein verrät, wie es geht.

Auch in unseren Gärten können wir mit geringem Aufwand etwas zur Rettung unserer Bienen, Hummeln und Co. durch einheimische Pflanzenvielfalt beitragen. Platz für ein paar Wildblumen ist in jedem Garten. Einige Möglichkeiten, wie Sie dies in die Tat umsetzen, möchten wir Ihnen hier nahebringen.

Lassen Sie einfach ein Stück Wiese stehen, das Sie nur zweimal im Jahr ca. Mitte Juni und Anfang September mähen. Beobachten Sie, welche Blumen und Gräser sich entwickeln. Sollten nur sehr wenige Wildblumen durchkommen, kann der Standort durch sog. Initialpflanzen aufgewertet werden.

Vertikutieren Sie einen Fleck Ihrer nährstoffreichen Wiese oder graben sie um, bis der größte Teil offener Boden ist. Lassen sie vorhandene Unkräuter aufgehen. Nach 3-4 Wochen wird gejätet und der Boden leicht mit einem Kreil oder Rechen geöffnet. Säen Sie nun für nährstoffreiche Standorte geeignete Samen und/oder setzen Sie entsprechende Pflanzen.

Magere Standorte sind besonders blütenreich. Sollten Sie keinen mageren Standort in Ihrem Garten haben, tragen Sie den nährstoffreichen Oberboden z.B. Ihrer Wiese 20 cm ab (kann zum Kompostieren verwendet werden) und schütten dann entsprechend Wandkies der Körnung 0-32 (Kiesgrube) auf. Falls Sie zu Anfang nicht ständig gießen wollen, bis die Samen aufgegangen sind, sollten Sie noch eine ca. 2 cm dicke gütegesicherte (keimfreie) Komposterde (Wertstoffhof Rott oder Kompostwerk Aham) auf dem Kies ausbringen. Nun können Sie Pflanzen setzen und/oder Samen aussäen. Einheimische und damit naturnahe Pflanzen und Samen erhalten Sie nicht in den üblichen Baumärkten, Gartencentern oder Gärtnereien. Diese gibt es nur in Spezialgärtnereien wie z.B. Hof Berg-Garten, Rieger-Hofmann, Strickler, Syringa oder Netzwerk Blühende Landschaft e.V. zu bestellen. Für weitere Fragen und Informationen steht Susanna Vierheller (08039-4577) zur Verfügung.

Pressemitteilung Arbeitsgruppe bestehend aus BN, Imkerverein und OGV Rott am Inn

Quelle: rosenheim24.de

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