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Rückblick auf 70 Jahre Bürgerspiel

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Im edlen Samt-Wams begrüßte Richard Steinbichler die Ausstellungsgäste.

Wasserburg - Bürgerspiel: das ist derzeit in Wasserburg gleichzusetzen mit Großereignis.

Zu einem solchen wurde dem entsprechend auch die Eröffnung einer Ausstellung in der Sparkasse über die Spiele 1938 bis 2000 - Böllerschützen, Pferde und Straßensperre inklusive.

Alte Plakate, Festschriften und Zeitungsartikel, Originalkostüme von 1938, Fotos von vier Generationen Darsteller und andere Erinnerungen: Dorle Irlbeck und ihre Helfer waren fleißig in Archiv und Museum. Und so präsentiert sich die Schalterhalle der Sparkasse in der Rosenheimer Straße derzeit gewissermaßen als Bürgerspiel-Außenstelle.

Offensichtlich vom Bürgerspiel-Fieber angesteckt zeigte sich auch Direktor Richard Steinbichler, der im mittelalterlichen Kostüm bei der Begrüßung die Bürgerschaft und das herrliche Wasserburg als die "Stars" der aktuellen Inszenierung bezeichnete. Die Ausstellung zeige, dass Wasserburg auch schon in weitaus härteren Zeiten viel auf die Beine gestellt habe und offensichtlich begeisterte Bürgerspiel-Stadt gewesen sei.

Bürgermeister Michael Kölbl erinnerte an den "besten Auftakt", den das Spiel schon genommen habe mit Festzug, Festschrift und nun der Ausstellung.

Spielleiter Christian Huber schließlich gab einen kleinen Einblick in die Arbeit mit einem Spiel, das zwar in der Geschichte Wasserburgs spiele, aber kein historisches Spiel im eigentlichen Sinn sei. Auch die Urfassung bleibe, was das Geschichtliche anbelangt, eher im Vagen, was gut sei, denn "die Geschichte darf die Kreativität des Theaters nicht einschnüren."

Ein Stück dieser Kreativität hatte zuvor eine Abordnung der Bürgerspiel-Truppe in den Kostümen und mit einer Vorführung der Fahnenschwinger gezeigt.

Die Ausstellung ist bis 12.-Juli während der Schalterzeiten zu sehen.

koe

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