Geburtshilfe

Schließung in Bad Aibling bringt auch Wasserburg in Bedrängnis

Wasserburg - Nach der vorläufigen Schließung der Geburtshilfe am RoMed-Klinikum in Bad Aibling wird es nun auch am Krankenhaus Wasserburg diesbezüglich eng.

In einem offenen Brief an Ministerpräsident Seehofer und Gesundheitsministerin Huml sehen sich die dort tätigen Hebammen "nicht in der Lage, die Weiterführung der Geburtshilfe in Wasserburg so zu garantieren, wie das bisher der Fall war". Das berichtet die Wasserburger Zeitung am Montag. 

Ursache des Problems ist die neue Gebührenordnung für Hebammen, die im Januar kommenden Jahres in Kraft tritt. Dann dürfen Beleghebammen nur noch maximal zwei Frauen gleichzeitig im Kreißsaal betreuen und können im Gegensatz zur bisherigen Praxis nicht mehr selbst bestimmen, wann sie das Hinzuziehen einer in Bereitschaft befindlichen Kollegin für notwendig erachten.

Wie die Zeitung weiter schreibt, könne der Klinikverbund laut RoMed-Geschäftsführer einen "erhöhten Hebammenverband" nicht decken. Die Gefahr, dass die Station wie in Bad Aibling geschlossen werden muss, besteht derzeit aber offenbar nicht. Dennoch sieht Chefarzt Dr. Martin Heindl die Politik gefordert: "Es wäre bedauerlich, wenn die wohnortnahe Versorgung, die bisher in Wasserburg gut funktioniert und gut angenommen wird, durch solche Entscheidungen angegriffen wird."

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Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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