Schulmaterial für lau

Schulmaterial-Spende: Fürs Lernen gerüstet

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Wasserburg - Das Lernen erleichtern - dieses Motto verfolgen zwei Geschäftsleute aus dem Stadtgebiet, die gemeinsam mit Wunschbaum e.V. Initiator Peter Fichter nun dafür sorgten, dass Schulmaterial gespendet wurde.

In der Wasserburger Tafel ist viel los. Zahlreiche Großfamilien kommen hier her, ebenso wie Rentner, Alleinerziehende, Einzelpersonen sowie auch Asylbewerber. Jeden Dienstag können sie sich aus dem Warenangebot bedienen. Zum Schulstart fällt es Familien schwer, alle Anforderungen und Besorgungen umgehend erledigen zu können. Das geringe Budget wird vom großen Bedarf an Schulmaterial förmlich aufgefressen.

Schulmaterial zum besseren Lernen

Stefan Gartner (Versandprofi und Postagentur Gartner) und Markus Bauer (Privatmolkerei Bauer) haben sich darum zusammengetan, und Schulmaterial an die Tafel in Wasserburg gespendet. Die Tafel-Kunden konnten sich hier notwendigen Schulbedarf holen. "Es ist nicht leicht für Familien, den Schulstart und die Anforderungen der Schulen ohne Probleme finanziell zu meistern, darum wollen wir hier diesen Familien unter die Arme greifen", erklärt Markus Bauer gegenüber wasserburg24.de

Wie kam es zu der Idee

Stefan Gartner und Markus Bauer hatten für 2015 einen Wasserburger Kalender herausgebracht. Dieser brachte einen Erlös aus den Arbeitsstunden, die für die Erarbeitung des Kalenders angefallen waren. Mit diesem Budget wurde nun Schulmaterial für die Wasserburger Tafel angeschafft - außerdem zwei Schultafeln und Hefte für den Deutschunterricht der unbegleiteten jugendlichen Asylbewerber im Clearinghaus Wasserburg, die in den Containermodulen am Krankenhaus leben und lernen. "Wir freuen uns sehr über die Unterstützung" dankt Bereichsleiter Roland Mertlein den beiden Geschäftsleuten. Die Jugendlichen zeigten sich neugierig und probierten die Schultafel gleich aus. "Unsere Jugendlichen sind sehr motiviert und lerneifrig", betont Mertlein gegenüber wasserburg24.de.

Es sei schön, den jungen Menschen dabei zu helfen, sich in der neuen Heimat zügig zu integrieren und sich zu verständigen, so der Bereichsleiter, der zudem ausgebildeter Diakon ist und für die Rummelsberger Werke seit kurzer Zeit den Wohnbereich des Clearinghauses in Wasserburg leitet.

Auch zukünftig wollen Stefan Gartner und Markus Bauer einen Blick dafür haben, welche Hilfe nötig und möglich ist. "Wir werden auch Kontakte nutzen und weitere Spenden leisten", so Gartner. An Ideen mangele es nicht - an Möglichkeiten hoffentlich auch nicht.

Quelle: rosenheim24.de

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