So viele Vereine! Danke für Ihr Engagement

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Vertreter vieler Wasserburger Vereine, Einrichtungen und Verbände folgten der Einladung von Bürgermeister Michael Kölbl. Einige Personen wurden für das Engagement besonders hervorgehoben.
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Wasserburg - "Ich unterbreche nur kurz, gleich ist wieder Zeit zum Ratschen". Bürgermeister Michael Kölbl lud zum Vereinetreffen um Danke zu sagen. Der Austausch untereinander solle weiter gefördert werden.

Der Mehrzweckraum im Feuerwehrhaus in Wasserburg wurde kurzerhand zum Treffpunkt für die vielen Vertreter der Vereine aus dem Stadtgebiet. Schon traditionell wird seit 13 Jahren dieses Dankesagen der Stadt an die Vereine, Einrichtungen und Verbände veranstaltet. Jedes Jahr stellen sich während des Abends drei ausgewählte Vereine oder Einrichtungen vor. Heuer war es das Familiennetz mitsamt der Familienberaterin, die seit 2009 aktiv ist, die Autoteiler sowie der bekannte Bachchor.

Lockere Atmosphäre wichtig 

"Ehrenamt ist unbezahlbar und wir als Stadt schätzen dieses Engagement von Ihnen allen sehr" schwärmt der Rathauschef. Das gesellschaftliche Miteinander mache das Stadtleben so lebendig, so Kölbl während seiner Dankesrede. Kein einziger Verein und keine Einrichtung im Stadtgebiet sei wegzudenken, alle würden gemeinsam die Stadt so besonders machen, betont Kölbl.

Das Vereinetreffen sei eine gute Gelegenheit, Dank auszusprechen und jedes Jahr einzelne ehrenamtlich tätige Personen auszuzeichnen.

Vereine aus Wasserburg tauschen sich aus

Heuer traf es drei Feuerwehrler und eine große Gruppe von Asylpaten, die sich seit etlichen Monaten besonders für die nach Wasserburg gekommenen Flüchtlinge einsetzen und diese unterstützen.

Josef Rahm ist seit vielen Jahrzehnten aktiver Feuerwehrmann, seit dem Jahr 1999 sogar 1. Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Attl-Reitmehring, zuvor war er Jugendwart. Michael Kölbl betonte das unermüdliche Engagement Rahms zugunsten der Feuerwehr und des Bürgerwohls. "Er ist mit soviel Herzblut dabei, das macht ihn ganz besonders", so Kölbl.

Einem weiteren Feuerwehrler aus Reitmehring wurde hoher Dank zuteil. Thomas Lerch ist als Jugendwart für die Belange des Feuerwehrnachwuchses in Attel-Reitmehring im Einsatz, seit vielen Jahren begeistert er Jugendliche für die Feuerwehraufgaben.  

Seit fast zehn Jahren ist er bei der Wasserburger Feuerwehr dabei, gilt als Vorbild für die Jugendlichen, die ebenfalls der Feuerwehr angehören und betreut diese in Wasserburg mittlerweile eigenständig. Viele Ausbildungen hat Erol Coskun durchlaufen, sich fit gemacht für den Dienst bei der Feuerwehr und die Betreuung der Jugendlichen. Dieses Engagement in schon so jungen Jahren schätzt Bürgermeister Michael Kölbl sehr und ehrte Coskun deshalb wegen seiner Vorbildfunktion.

Nach den drei Ehrungen wurden die Urkunden knapp, denn Bürgermeister Michael Kölbl holte alle anwesenden Asylpaten aus Wasserburg nach vorne. "Wir danken Ihnen sehr für das Engagement zugunsten besserer Integration". Es sei schön zu merken, dass sich Bürger ehrenamtlich für neu in die Stadt gekommene Menschen einsetzen. Dem tollen Einsatz der Asylpaten sei es zu verdanken, dass sich die Asylbewerber, die im Stadtgebiet Wasserburg sind, immer besser zurecht fänden und der Alltag gut laufe. Besonderer Dank galt hier Monika Rieger, die sich für das Patenprojekt Asyl im organisatorischen Bereich besonders engagiere und die Geschicke leite, erklärt Kölbl. Die Patentreffen werden von Renate Mayer koordiniert. Auch ihr wurde durch das Stadtoberhaupt Dank ausgesprochen. "Ich weiß sehr wohl, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist", so Kölbl. Deshalb freue es ihn sehr, dass der menschliche Einsatz jedes einzelnen engagierten Bürgers ankomme und Wirkung zeige.

Bei Würstl und Getränken wurde am Montagabend noch viel geratscht, Informationen ausgetauscht. "Genau darum geht es, alle sollen miteinander ins Gespräch kommen" freute sich Michael Kölbl.  

Quelle: rosenheim24.de

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