Wasserburger Wasserwacht hilft am Staudhamer See

„Sicherheit und Sicherheitsgefühl wieder hergestellt“

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Die Wasserburger Wasserwacht war am Badeplatz Seewies im Einsatz, im Staudhamer See wurden Scherben gefunden.
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Wasserburg - Ein Korb mit Scherben, Holz und Keramik. Die "Ausbeute" der Wasserburger Wasserwacht bei einer Hilfsaktion am Badeplatz Seewies direkt beim Einstieg zum Staudhamer See. Die Stadt hatte gemeldet, dass Scherben im Grund des Wassers gefunden wurden. Um ein aufwendiges Ausbaggern der Stelle zu vermeiden, halfen die Wasserwachtler.

Die Meldung der Stadt Wasserburg, dass im Bereich des Staudhamer Sees am Einstieg Seewies Scherben am Grund des Wassers zu finden seien, hat die Badegäste der Region verunsichert. Mit großer Sorgfalt hat nun die Wasserwacht das Areal unter Wasser von Scherben befreit.

„Wir haben Alles menschen-mögliche gemacht und waren mit neun Wasserwachtsmitgliedern vor Ort“, erklärt Alexander von Loewenfeld nach dem Einsatz, der zugleich auch als gelungene Übung für jüngere Mitglieder galt. Insgesamt wurde bis zu einer Wassertiefe von zwei Metern rund um Eingangsbereich und Steg nach Scherben „Ausschau“ gehalten – ein schwieriges Unterfangen, da die Sicht unter Wasser bei der Aktion sehr schlecht war.

Wasserwacht Wasserburg holt Scherben aus Staudhamer See

Bis zu einem Umkreis von 35 Metern waren die Wasserwachtsmitglieder mit Taucherbrille und Schnorchel am Suchen, zum Einsatz kamen für das weitere Areal im tieferen Bereich auch Rettungstaucher. „Es war nicht so dramatisch, es wurden Scherben gefunden, die vermutlich von einer einzigen Glasflasche stammten, mehr konnten wir nicht entdecken“, so der Wasserwachts-Chef aus Wasserburg weiter.

„Zum Glück gab es wegen der Scherben keine Verletzungen bei den Badegästen“, betont von Loewenfeld. Mit Rechen habe man abschließend noch versucht, mögliche Scherbenreste weiter zusammenzutragen, es sei besonders viel Holz gefunden worden, das „auf Grund“ lag.

Nachdem das Stadtbauamt der Wasserburger Wasserwacht mitgeteilt hatte, dass es Meldungen über Glasscherben im seichten Wasser am Badeplatz in Seewies  gab, hat sich die Wasserwacht umgehend bereit erklärt, hier mitzuhelfen.

„Es bietet unseren Jugendlichen, die bei allgemeinen Einsätzen beispielsweise nicht ins Wasser dürfen, hier einsatznah zu üben – unter realistischen Bedingungen, hier konnten wir die Hilfe des Wasserwachts-Nachwuchses sehr gut gebrauchen“, zeigt sich Alexander von Loewenfeld begeistert von der guten Zusammenarbeit des jungen „Eigengewächses“ und der erfahrenen Wasserwachtler.

Gründlich wurde in Reihen abgesucht, der Einstiegsbereich durchforstet und gefundenes Material in einem Korb gesammelt.

„Die Sicherheit und vor allem auch das Sicherheitsgefühl bei den Badegästen sollte nun wiederhergestellt sein“, heißt es von Alexander von Loewenfeld zuversichtlich. Das Zusammenhelfen der Wasserwachtler aus Wasserburg bei dieser Aktion war deutlich zu spüren, die Stadt Wasserburg dankt für die Unterstützung. „Es freut uns, dass wir helfen konnten“, so von Loewenfeld abschließend. Alle Beteiligten seien motiviert gewesen und hätten gründlich gearbeitet.

Vandalen habe es schon immer gegeben, gibt Alexander von Loewenfeld zu bedenken. Scherben im Bereich eines öffentlichen Badeplatzes und am Grund des Wassers seien jedoch einfach unnötig, gefährlich und nicht erwünscht.

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