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„Ansonsten fast keine Zwischenfälle“

Drängeleien bei „Stillem Protest“ in Wasserburg: Ein Polizist leicht verletzt, es gab Anzeigen

„Zwei Anzeigen wurden geschrieben, ansonsten gab es fast keine Zwischenfälle“, so lautet die Bilanz der Polizei zu den beiden Veranstaltungen, die am Montagabend in Wasserburg zum Thema Corona-Politik stattfanden.

Wasserburg – Günther Stutz, stellvertretender Dienststellenleiter der Polizeiinspektion Wasserburg, sagte im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen, dass es am Montag zu „Schieben und Drücken“ in der Schustergasse gekommen sei. Die „Montagsspaziergänger“ wären von der Polizei angesprochen worden, weil sie in der Gasse zu eng beieinander gegangen seien.

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„Da hat die Demonstration die Form einer Versammlung angenommen“, so Stutz. Die Einsatzkräfte hätten die Teilnehmer deshalb aufgefordert, einen Versammlungsleiter zu benennen. Dem sei die Gruppe aber nicht nachgekommen. Deshalb erfolgt in diesem Zusammenhang eine Anzeige nach dem Versammlungsgesetz. Der Einsatzleiter habe in seinem Bericht vermerkt, dass die Kooperationsbereitschaft der Spaziergänger deutlich abgenommen habe, teilte Stutz weiter mit. Es sei diesmal auch zu Drängeleien gekommen, bei der ein Polizeibeamter durch den Ellbogen eines Spaziergängers an der Lippe leicht verletzt wurde. Hierfür gibt es eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei forderte die Spaziergänger per Lautsprecher auf, sich weiter zu verteilen. Eine knappe halbe Stunde folgten sie dem Aufruf, beschreibt Stutz den Ablauf.

Bei den „Montagsspaziergängen“, die seit Ende November wöchentlich in Wasserburg stattfinden, wanderten diesmal etwa 130 Personen, so schätzt die Polizei, in kleinen Gruppen mit Laternen und Grablichtern durch die Gassen der Stadt, um ihre Kritik an den Corona-Maßnahmen der Regierung kundzutun.

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Auf dem Rathausplatz fand parallel eine angemeldete Versammlung statt. Die etwa 70 Teilnehmer, so schätzt die Polizei, – darunter auch mehrere Stadtratsmitglieder – plädierten mit Transparenten, Plakaten und Wortbeiträgen für das Impfen. Dort sei alles friedlich verlaufen, beschreibt Stutz. 28 Polizisten waren in Wasserburg im Einsatz.

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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