Projekt im Mehrgenerationenhaus

Gemeinschaft hat Zukunft

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Zukunft eines Erfolgsprojektes im Mehrgenerationenhaus: Alt und Jung gemeinsam aktiv
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Wasserburg/Griesstätt – Mit Farben klecksen, gemeinsam Teig rühren und knusprige Apfelkücherl backen. Seit sieben Jahren findet im Mehrgenerationenhaus das Projekt "Alt und Jung gemeinsam aktiv statt".

Gemeinsam macht vieles einfach mehr Spaß. Selbst wenn rund 80 Jahre zwischen den Teilnehmern liegen, so viel Freude findet Platz im Mehrgenerationenhaus in Wasserburg. Seit nunmehr sieben Jahren gibt es das Projekt „Alt und Jung gemeinsam aktiv“. Schüler der Caritas-Altenpflegeschule Altenhohenau haben die Aufgabe bekommen, als benotetes Projekt eine Gemeinschaftsaufgabe zu erarbeiten, bei dem die beiden Generationen, also Alt und Jung, gemeinsam Freude haben.

Alt und Jung gemeinsam aktiv

Eine Lehrkraft schaut den angehenden Altenpflegern über die Schulter und bewertet die jeweilige Aktion. „Alle engagieren sich sehr und haben gute Ideen“ heißt es von den Verantwortlichen vom Mehrgenerationenhaus, dem stimmen die Vertreter der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege aus Altenhohenau zu. „Unsere Schüler kennen den Alltag mit älteren Menschen durch die vielen Praxiseinheiten und den Alltag auf Station nur zu gut, die Herausforderung bei diesem Projekt ist ganz klar, die verschiedenen Generationen zu erreichen und zusammenzuführen“ erklärt Gudrun Lohmann, die stellvertretende Leiterin der Berufsfachschule im Gemeindegebiet Griesstätt. „Unsere Schüler sind im dritten Ausbildungsjahr, wissen, wie es im stationären Altenheimbereich zugeht, sich zügig an die Gegebenheiten anzupassen und die Situation schnell richtig einschätzen steht hier an. Dies stärkt die Selbständigkeit. Und die Aufgabe, altersgemischte Menschen mit einer Beschäftigung zu bereichern, ist eine schöne Sache“.

Lohmann zeigt sich beeindruckt von den frischen Momenten, die hier während der Projektarbeit klar ersichtlich sind. „Es ist toll, zu sehen, dass sich unsere Schüler darauf ohne Scheu einlassen und diese Aufgabe meistern“, so Lohmann. Sie danke auch der Kollegin, Frau Abt, die für die Benotung der Schüler bei den Projektarbeitstagen im Mehrgenerationenhaus den Schützlingen stets mit Begeisterung und dem richtigen Blick auf die Mühe des Schülers über die Schulter schaue. „Frau Abt begleitet unsere Schüler nun schon seit einigen Jahren hier in der Projektaufgabe im MGH“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin.

Ebenso begeistert von dem gemeinsamen Tun zeigt sich Petra Gropp vom Mehrgenerationenhaus in Wasserburg. Sie betreut seit nunmehr sechs Jahren dieses Projekt und findet, dass es sich gut entwickelt hat: „Wir freuen uns so sehr, dass es gut angenommen wird und so schöne und innige Momente entstehen“.

In der Tat ist es eine schöne Atmosphäre. Die Generationen, oftmals 80 Jahre auseinander, probieren gemeinsam den Teig für die Apfelküchlein, mischen den Zimtzucker, die Seniorinnen geben Tipps, wie das früher in der eigenen Küche immer am besten funktioniert hatte, mit dem Rausbacken in heißem Fett. Viele der Senioren, die gekommen sind, wohnen im nahegelegenen Betreuungszentrum in der Burgau. Eine Dame wurde von ihrer Großnichte vom Seniorenheim in Edling zu diesem schönen Nachmittag ins Mehrgenerationenhaus mitgenommen. Alle Anwesenden wirken zufrieden, glücklich. Es funktioniert und dieses Projekt „Alt und Jung gemeinsam aktiv“ soll auch weiterhin Bestand haben, zeigen sich die Verantwortlichen überzeugt. Die Kooperation zwischen dem Mehrgenerationenhaus und der Caritas-Berufsfachschule für Altenpflege in Altenhohenau scheint Zukunft zu haben.

Quelle: rosenheim24.de

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