Feldbegehung

Untersaaten im Mais für den Trinkwasserschutz

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Wasserschutzberater Werner Rauhögger (1. von links), Betriebsleiter Mayer von den Stadtwerken Wasserburg (4. v. links) sowie die Landwirte, die in der freiwilligen Kooperation zum Trinkwasserschutz mit den Stadtwerken zusammenarbeiten.

Wasserburg - Natürliche Hilfe in Bezug auf das Trinkwasser konnten Landwirte aus dem Gebiet rund um Evenhausen leisten. Die Stadtwerke Wasserburg zeigen sich begeistert.

Wer zur Zeit durch das Gebiet um Evenhausen fährt, kann auf vielen abgeernteten Maisflächen einen grünen Teppich zwischen den Maisstoppeln wachsen sehen. Hier haben die Landwirte im Trinkwassereinzugsgebiet der Stadtwerke Wasserburg auf mehr als 60 ha Untersaaten mit einer speziellen Gräsermischung in den Mais eingesät. „Untersaaten im Mais sind eine hervorragende Maßnahme, um Nitratverlagerungen ins Grundwasser zu vermeiden. Ihr Erfolg hängt aber entscheidend von einer geeigneten, schlagkräftigen Technik ab“ erklärte Werner Rauhögger, Wasserschutzberater der Firma Ecozept. Er leitete die Feldbegehung, an der viele Landwirte und Betriebsleiter Josef Mayer als Vertreter der Stadtwerke Wasserburg teilnahmen, um über ihre Erfahrungen zu sprechen. „Es ist toll zu sehen, dass sich die Untersaaten trotz des heißen Sommers auf den meisten Flächen sehr gut entwickeln“ stellte Mayer fest.

Der grüne Teppich speichert das überschüssige Nitrat und schützt es vor der Auswaschung ins Grundwasser. Darüber hinaus sorgt er für eine gute

Durchwurzelung der Oberkrume und stellt pflanzliche Nahrung für die Regenwürmer zur Verfügung, was zusätzlich dem Humusaufbau zu Gute kommt.

Pressemitteilung Stadtwerke Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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