Umbau am Herder 

60.000 Euro Zuschuss für 150 Meter Geh- und Radlweg 

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Der Radweg am Herder endet im Nirwana - doch damit soll jetzt Schluss sein: Der Weg wird in den Sommerferien verlängert und an das überörtliche Radwegenetz angeschlossen. 
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Wasserburg - Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse entsteht auf einer Länge von 150 Metern entlang der Rosenheimer Straße ein neuer Geh- und Radweg. Die Regierung von Oberbayern bezuschusst das Vorhaben an der Staatsstraße 2359 mit 60.000 Euro. 

Im Frühjahr brachte der Bauausschuss die Umbaumaßnahme an der Stadtgrenze auf den Weg, die jetzt umgesetzt wird. Der Radweg an der Rosenheimer Straße soll nicht mehr kurz vor der Wasserburger Stadtgrenze am Herder enden, sondern an das überörtliche Radwegenetz anschließen. Damit soll "die Lücke an dieser Schlüsselstelle" geschlossen und der Radweg in Richtung Griesstätt und zur Gemeindegrenze zu Eiselfing verlängert werden. Nachbargemeinden wie Eiselfing könnten dann an den neuen Radweg anschließen, erklärt Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann gegenüber wasserburg24.de. Damit werde eine "Gefahrenstelle entschärft", die Radler würden nicht mehr neben Lastwagen und Autos auf die viel befahrenen Straße hinausgeleitet. 

60 Prozent der Kosten übernimmt die Regierung 

Für das Bauvorhaben hat die Regierung von Oberbayern Wasserburg eine Zuwendung von insgesamt 60.000 Euro in Aussicht gestellt und in einer ersten Rate von 20.000 Euro bewilligt. Die Auszahlung erfolgt entsprechend dem Baufortschritt.

Sind 60.000 Euro Zuschuss nicht ein bisserl viel für nur 150 Meter Weg, möchte sich so mancher Wasserburger fragen. "Nein, das ist absolut im Rahmen", kann Herrmann beruhigen. "Die Gesamtkosten für den Geh- und Radweg sind mit 136.000 Euro veranschlagt. 60 Prozent davon übernimmt die Regierung, woraus sich die 60.000 Euro an Zuschuss errechnen."  

Die Erweiterung des Geh- und Radwegs verantwortet die Stadt Wasserburg als Bauherrin. Allgemein sei die Stadt laut Herrmann angehalten, mit solchen Baumaßnahmen den Fahrradverkehr zu fördernWie auch schon beim Umbau des Köbingerbergs werden die Baumaßnahmen in den Sommerferien abgewickelt. Beginn werde laut Herrmann Anfang August sein, die Arbeiten dauern etwa sechs Wochen an. 

Pressemitteilung Regierung von Oberbayern/mb

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