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So steht es um den Abriss der ehemaligen Klosterschänke

Neue Reihenhäuser entstehen in Attel - ein Drittel schon verkauft 

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Die Baustelle auf dem Grundstück der ehemaligen Klosterschänke in Attel. Der Abriss des alten Gebäudes rückt näher.  
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Wasserburg - Der Bebauungsplan steht, die letzten Tage der Klosterschänke in Attel sind gezählt, dennoch steht das alte Gebäude noch. Warum sich der Abriss um einige Wochen verzögert hat, kann der Bauträger der geplanten Reihenhäuser erläutern. 

"Die Bauarbeiten sind in vollem Gange", betont Felix Drösel vom gleichnamigen Unternehmen aus Rosenheim. Der Asbestfund im April habe die Arbeiten im Zeitplan zwar zurückgeworfen, Drösel zufolge sei die Verzögerung von rund zwei Monaten jedoch "nicht der Rede wert und kaum spürbar" gewesen. Die Gewerbeaufsicht sei sofort eingeschaltet worden und habe die Sanierung auf der für die Bevölkerung abgesperrten Baustelle permanent im Blick behalten. 

Stand der Bauarbeiten Mitte August in Attel: Die Asbest-Sanierung ist beinah abgeschlossen. 

"Die Asbestsanierungsarbeiten sind inzwischen fast abgeschlossen, die Freimessung für den größten Bereich bereits erfolgt. Befallene Materialien wurden fachgerecht demontiert und entsorgt", erläutert der Bauträger den aktuellen Stand auf der Baustelle. "Der Rest der Asbestsanierungsarbeiten wird bis allerspätestens Ende nächster Woche abgeschlossen sein - danach ist das Grundstück vollkommen belastungsfrei, sodass Anfang September mit dem Abbruch der ehemaligen Klosterschänke begonnen werden kann." Der Baubeginn der Reihenhäuser mit den ersten Erdarbeiten soll dann Ende September/Anfang Oktober erfolgen.

Bilanz der Bürgerinitiative: "Haben nicht ganz umsonst agiert"

Seit den ersten Ideen und Vorschlägen des Bauträgers verfolgen die Mitglieder der "Bürgerinitiative zum Erhalt des dörflichen Charakters in Attel" die Wohnbebauungsplanungen auf dem Grundstück der ehemaligen Klosterschänke. Andrea Bast erklärt nun gegenüber der Redaktion, auch wenn man die Bebauung nicht vollständig habe verhindern können, man habe "zumindest einen Teilerfolg" verbuchen können. 

So wurde die ursprüngliche Planung eines massiven Wohnkomplexes ad acta gelegt, es entstehen nun drei Dreispänner mit insgesamt neun Wohneinheiten. "Es war gut, dass die BI von Beginn an den Planungen des Bauträgers genau auf die Finger geschaut hat und nicht ganz umsonst agiert hat, ", resümiert Bast. 

Die eingezäunte Baustelle der ehemaligen Klosterschänke in Attel. 

Felix Drösel erklärt in Bezug auf die Vorstellungen der BI, den dörflichen Charakter in dem Ortsteil von Wasserburg zu erhalten: "Meiner Meinung nach passen die geplanten Reihenhäuser sehr wohl in den dörflichen Charakter Attels. Die Gebäude sind in unseren Augen ein Zugewinn für das Pfarrdorf Attel, entsprechend gestaltet werden sie sich gut in das Ortsbild einfügen."
Die Fertigstellung ist auf Ende 2020/Anfang 2021 angesetzt. Ein Drittel der Häuser sei Drösel zufolge bereits verkauft. "Der Verkauf läuft gut", zieht er abschließend die erste Bilanz.

mb

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