Bald wird's funkeln

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Alle Lichter sind montiert!
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Wasserburg - Langsam rückt sie näher, die staade Zeit. Besinnlich soll’s werden, nicht zu hektisch wenn möglich. Ein Stück Atmosphäre bringt in jeden Ort die Adventsbeleuchtung. Auch in Wasserburg.

Die Stadtverwaltung hat mit der Weihnachtsbeleuchtung in Wasserburg nur wenig zu tun. Die Bauhofmitarbeiter sind in solche Arbeiten nicht eingebunden. Diese Verantwortung trägt der WFV. Tausende Lichter werden seit Tagen eingeschraubt. Hebebühnen rücken von Straße zu Straße. Bäume werden geschmückt und Lichterketten und Kabel abgewickelt.

Selbst der Adventsmuffel dürfte mitbekommen haben, dass die Vorweihnachtszeit nicht mehr allzu lang auf sich warten lässt.

Jetzt geht’s los

Schon das Wochenende vor dem eigentlich 1. Advent wurde genutzt, um Adventsmärkte und Basare zu organisieren. Spätestens wenn es zapfig kalt wird und die ersten Schneeflocken sich in die Region verirren, dürfte die Atmosphäre perfekt sein.

Der Adventsstimmung steht nichts mehr im Weg

Das allerwichtigste aber bleiben die vielen Lichter, die es auch verbreitet in der Altstadt zu bewundern gibt. Ab Montagabend geht so manchem Wasserburger Stadtbesucher im wahrsten Sinne ein Lichtlein auf.

Viel Aufwand für noch mehr Flair

Wie viel Organisation und Arbeit hinter dem Zauber der Weihnachtsbeleuchtung steckt, wissen nur wenige. Dem WFV obliegt diese Aufgabe. Die Vorstandschaft setzt so Wasserburg als idyllische Einkaufsstadt prächtig in Szene!

Lichterkabel umschlingen Zweige

Vor einer Eisdiele wachsen zwei Magnolienbäume. Hier ist die Lichterkette gut um die Äste gewickelt. „Die wachsen einfach mit“, heißt es von den Verantwortlichen.

Weitaus schwieriger und arbeitsaufwendiger sind die Bäumchen entlang der Ledererzeile. Hier spielt der Wind eine entscheidende Rolle. Die Lichterketten können nicht gewickelt werden, sondern müssen eingehängt die zierlichen Bäumchen schmücken. Kräftige Winterwinde packen die Lichterarrangements und sorgen weiter für Arbeit. Rathaus und Geschäfte, Straßen und Fassaden.

Kurz vor dem Startschuss des Beleuchtungsbeginns

Mit einer von der Stadt bereitgestellten Hebebühne geht’s hoch in die Lüfte. Alles muss exakt und sicher angebracht sein. Sicherheit und Aussehen sind gleichermaßen wichtig.

Finanzieren, kaufen, planen, ausführen und natürlich auch lagern. Alles wird durch den Wirtschaftsförderungsverband erledigt. Die Kosten für die prächtige "Stimmungs-Macherei" kostet pro Jahr weit über Zehn Tausend Euro. Ohne dass sich große Ausgaben für neue Elemente ergeben. Vor einigen Jahren wurde auf LED umgestellt. Die Stromaufnahme ist gering, der Energieaufwand deutlich reduziert worden. Gut für Umwelt und Geldbeutel.

Leuchtende Augen zu bestimmten Zeiten

Wie lange die Beleuchtung aktiv ist, hängt von einem entscheidenden Faktor ab: Welche Stromzufuhr wird genutzt. Feste Stromversorgung bedeutet eine Leuchtzeit von ca. 16 Uhr bis 24 Uhr. Doch es gibt auch einen kleinen Wehmutstropfen: Manche Beleuchtungselemente ziehen Strom einzelner Straßenlaternen. Hier ist keine Zeitschaltuhr möglich. Somit brennen manche Lichterketten die ganze Nacht über. Handlungsbedarf ist gefragt, denn es ist nicht notwendig, dass die Adventsbeleuchtung in einigen Straßen die ganze Nacht durchbrennt. Energieverschwendung und Materialbelastung geben zu denken. In dieser Saison konnte noch keine technische Lösung gefunden werden.

Bis zum Tag der Heiligen drei Könige leuchten die vielen stimmungsvollen Lämpchen. Dann gehen die Lichter aus. Abbauen und Lagern bis zum nächsten Advent. Doch bevor dieser Gedanke aufkommt, dürfen sich alle Besucher der Altstadt erst einmal an der jetzt startenden Weihnachtsbeleuchtung erfreuen und sattsehen.

Quelle: rosenheim24.de

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