Polizeieinsatz in Wasserburg

"Fenstersturz" hat nicht für Gestürzten massive Folgen

Wasserburg - In der Nacht auf Montag, 9. Dezember, ereignete sich in der Innstadt ein folgenschwerer "Fenstersturz", der am Ende nicht nur für den Gestürzten schwerwiegende Folgen hatte:

Ein junger Afghane war bei dem Versuch, in betrunkenem Zustand Fenster zu putzen, aus dem ersten Stock eines Hauses gestürzt und hatte sich hierbei Verletzungen unbestimmten Grades zugezogen, wie die Polizei Wasserburg am Montagvormittag nun mitteilte.


Seine beiden Freunde wollten ihrem Kumpel helfen, trafen aber letztlich eine fatale Fehlentscheidung: Anstatt über Notruf (112) Hilfe zu holen, holte ein 19-Jähriger, der ebenfalls aus Afghanistan stammt, sein Auto. Das Duo verfrachtete den Verletzten in den Wagen und fuhren ihn ins Krankenhaus.

Dem dortigen Personal fiel dabei rasch auf, dass auch der Fahrer nicht nüchtern war. Die nun alarmierte Polizei führte einen Alkoholtest bei dem 19-Jährigen durch, welcher einen Wert von über 1,1 Promille ergab. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, sein Führerschein wurde sichergestellt.


Aber das war noch nicht alles: Der betrunkene Autofahrer und sein Beifahrer verhielten sich der Polizei gegenüber aggressiv und mussten deshalb die restliche Nacht hinter "schwedischen Gardinen", nämlich in der Ausnüchterungszelle der Polizei, verbringen.

Polizei Wasserburg/mw

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