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Bahnübergang auf der B304: Staus, lange Wartezeiten und genervte Autofahrer

Tunnel für Reitmehring - Werden die Pläne 2022 konkreter?

Bahnübergang Reitmehring Autostau
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Ein bekanntes Bild für Autofahrer, die regelmäßig den Bahnübergang von Edling nach Wasserburg passieren: Stau wegen eines einfahrenden Zugs zum Bahnhof in Reitmehring.

Seit Jahrzehnten kostet er Autofahrer Zeit und Nerven: Der Bahnübergang in Reitmehring sorgt mehrfach am Tag für massive Rückstauungen auf der B304. Abhilfe schaffen soll ein Tunnel. Schon im kommenden Jahr könnten die Baupläne konkreter werden.

Reitmehring/Wasserburg am Inn - Der Regierung von Oberbayern als zuständige Genehmigungsbehörde liegt das Planfeststellungsverfahren Beseitigung Bahnübergang Reitmehring (B304) zur Prüfung vor. Die ersten Planungen wurden im Jahr 2016 konkret. Zuletzt im Oktober 2019 stand die Problematik um den Bahnübergang im Fokus einer Bürgerversammlung.

Tunnel und Brücke sollen Situation in Reitmehring entschärfen

Der Pressesprecher der Regierung von Oberbayern, Wolfgang Rupp, erklärt auf Nachfrage von wasserburg24.de, dass der Planfeststellungsbeschluss wohl im nächsten Jahr ergehen wird. Langfristig sollen die Bahnlinien Mühldorf-Rosenheim und Wasserburg-Grafing, die die Bundesstraße kreuzen, beseitigt und so lange Staus und Behinderungen auf der B304 künftig vermieden werden.

Eine Brücke und ein Tunnel sollen Erleichterungen schaffen. Zukünftig soll die B304 mit einer Brücke über die Gleisanlagen und anschließend Richtung Wasserburg zum Teil unterirdisch in einer 130 Meter langen Trog-Tunnellage verlaufen. Die Ortsstraßen sollen mit Rampen entsprechend an die B304 angebunden, der überörtliche Verkehr der B304 von Westen soll mit einer Direktrampe zur B15 Richtung Rosenheim angeschlossen werden.

Kleinräumige Wegeverlegungen und Lösung für Verlauf von Gashochdruckleitungen

Änderungen in der Planung, fährt Rupp fort, werden vom Vorhabenträger vollzogen, vertreten durch das Staatliche Bauamt Rosenheim. Laut deren Auskunft seien keine planerischen Änderungen gegenüber der letzten Tektur vorgenommen worden, wie Pressesprecherin Ursula Lampe betont. Der aktuelle Stand der Planung ist auf der Homepage des Staatlichen Bauamts aufgeführt.

Der Bahnübergang in Reitmehring - seit Jahrzehnten staut es sich hier auf der B304.

Im Verfahren sei noch eine zweite Tektur mit einigen Änderungen notwendig, heißt es weiter seitens der Regierung von Oberbayern: „Durch kleinräumige Wegeverlegungen und daraus folgenden technischen Änderungen kann den Belangen privater Grundeigentümer nunmehr Rechnung getragen werden.“

Zudem wurde eine konsensfähige Lösung für den Verlauf der Gashochdruckleitung gefunden. Der dadurch etwas gestiegene Kompensationsbedarf sei in die Planunterlagen eingearbeitet worden. Die abgrenzbar Betroffenen seien angehört worden und hätten den Änderungen zugestimmt - eine öffentlichen Auslegung habe es daher nicht gebraucht.

mb

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