WFV bringt den richtigen Ton in die Stadt

Musikalischer Samstag trifft Nerv der Besucher

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Ab sofort startet die Saison in der Altstadt wieder: Der Musikalische Samstag in Wasserburg kommt gut an
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Wasserburg – Sie sind nicht mehr wegzudenken, gehören zum guten Ton der Stadt. Samstags wird in der Altstadt gerockt, gejazzt und Wert auf gute Musik gelegt. Wer steckt hinter dem Musikalischen Samstag?

Frische Klänge, tolle Instrumente - und Stimmen, die begeistern. Der richtige Ton wird getroffen, und das schon seit acht Jahren. Samstagvormittags wird gerockt, auch mal sanfte Klänge angestimmt und fleißig durch die Gassen der Altstadt geschlendert, Schaufenster begutachtet und eingekauft. Die Altstadt Wasserburgs wird in einen „gute Laune Ort“ verzaubert. Das gelingt auch ohne Musik, doch mit bringt es eine ganz besondere Atmosphäre. Hinter den Musikalischen Samstagen stehen Christine Deliano und Helmut Schedel. Schedel gilt als der ausführende Kopf dieser Ideen, kennt sich als Musiker perfekt aus mit dem vielfältigen Musikgeschmack der Wasserburger und der Stadtgäste. Besonders freut die Organisatoren, dass viele Gäste aus den verschiedensten Regionen extra wegen den musikalischen Samstagen in die Altstadt kommen. Als Veranstalter präsentiert sich für dieses samstägliche Schmankerl der Wirtschaftsförderungsverband (WFV).

Saisonstart: Musikalischer Samstag

Viele Stilrichtungen sind vertreten. Manchmal wäre Schedel gerne mutiger in seiner Wahl, was mit Rücksicht auf die Interessen der Geschäftsleute nicht geht.

Immer auch was Neues

Hier geht's zum Programm der Musikalischen Samstage

In dieser Saison sind sieben neue Truppen dabei. Doch es gibt auch diejenigen Bands, die schon zur „Pflicht“ geworden sind. Beispielsweise „Serious Six“. Die vor Lebensfreude sprühenden Blasmusiker mauserten sich bei ihrem ersten Aufritt zu Christine Delianos Lieblingen, „die derfst mir nie streichen“, lacht die Geschäftsfrau ihren „Kollaborateur“ an und der nickt schmunzelnd.

Viel zu tun

Bis die Saison beginnen kann, stehen viele organisatorische Sachen an. Im Februar beispielsweise die Einteilung, dann macht sich Christine Deliano daran, Plakate und Flyer zu drucken, mit der Gema zu verhandeln und weitere was noch so anfällt. Sponsoren und der Zuschuss der Stadt sind da schon gesichert, denn die musikalischen Samstage kosten natürlich auch Geld. Den Großteil trägt der Wirtschaftsförderungsverband. „Gut angelegtes Geld“, findet Christine Deliano, denn in der Altstadt sei samstagsvormittags jetzt merklich mehr los „und die Leute bleiben länger, nehmen sich mehr Zeit.“ Restlos zufrieden? Fast. Einen Traum hat Helmut Schedel noch: Dass sich jemand findet, der jeden Samstag möglichst professionell ein, zwei Lieder aufnimmt und dass am Ende eine CD steht. Helmut Schedel weiß aus eigener Erfahrung und durch die Rückmeldungen, die bei ihm ankommen, dass die Musiker die Atmosphäre ebenso lieben wie die Besucher der Altstadt. „Auf der Straße zu spielen ist für einen Musiker einfach das Höchste!“

Quelle: rosenheim24.de

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