Soziales Wohnungsprojekt im Burgerfeld

Geschosswohnungen für alle Generationen im "Stadler Garten"? 

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Sozialwohnungen sollen in der Ponschabaustraße im Bereich des "Stadler Gartens" entstehen. 
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Wasserburg - Große Pläne hat die Stadt für den Bereich "Stadler Garten" in der Ponschabaustraße. Der Stadtrat stellte in seiner jüngsten Sitzung mit Änderungen im Bauplan die Weichen für neuen bezahlbaren Wohnraum im Burgerfeld. 

Ein- bis Vier-Zimmerwohnungen, ausgestattet mit einer barrierefreien Anbindung aller Geschosse und am Bedarf in der Stadt Wasserburg orientiert – so soll das neue, städtische Mehrfamilienhaus an der Ponschabaustraße aussehen. Die 23 geplanten sozialen Wohneinheiten verteilen sich auf drei Stockwerke und sind rund um einen Innenhof angeordnet. Dazu soll es Flächen geben, die das Gemeinschaftsleben in der Anlage fördern.

Damit die Umsetzung des Vorhabens 2018 möglichst schnell beginnen kann, bedarf es jedoch einer Änderung im Bebauungsplan. Die Grundstücke liegen im Geltungsbereich des "Stadler Gartens", der auf dem geplanten Standort einen Erweiterungsbau für die bestehende Seniorenwohnanlage ausweist. In der neuen Wohnanlage sollen aber alle Generationen vertreten sein. In seiner sprach sich der Bauausschuss dafür aus, den Bebauungsplan mit dem Ziel zu ändern, die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Errichtung eines Wohngebäudes im Geschosswohnungsbau zu schaffen. 

Der Stadtrat stimmte dem Änderungsbeschluss zur Anpassung der Details im Bauplan einstimmig zu.Damit können die Planer nun den endgültigen Entwurf für die Ponschabaustraße 9 erstellen. Abzuwarten gilt, für welche Fassade sich die Stadt letztlich entscheidet. Für die Außenfassade haben die Planer nämlich drei Varianten in petto: 

  • Variante 1 mit sogenanntem "Holzvorhang" vor der eigentlichen Fassade. Dieser ist zum einen Sonnenschutz, zum anderen sorgt er für eine gewisse Privatsphäre auf den Balkonen und Terrassen. 
  • Variante 2 ist ebenfalls ein Hybridbau aus so viel Beton wie brandschutztechnisch nötig und so viel Holzbau wie möglich. Allerdings ohne "Vorhang", dafür mit vorspringenden Holzelementen um die Balkons. 
  • Variante 3 schlägt eine massive Beton- oder Ziegelfassade vor und wäre die billigste Lösung. 
Aktuell favorisiert der Stadtrat Variante 2. In der noch sehr frühen Phase des Projekts schätzen die Planer die Baukosten zwischen 4,1 und 4,4 Millionen Euro – je nach Variante beim Bau der Fassade. Insgesamt soll aber ein Mietpreis von letztlich acht Euro für den Quadratmeter nicht überschritten werden. 

mb

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