Landeswettbewerb Rettungsschwimmen der Jugendlichen

Bestleistung junger Rettungsschwimmer

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Die Verantwortlichen der Ortsgruppen, Kreisgruppe, und Landesebene waren von der Veranstaltung angetan
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Wasserburg - Mit großem Einsatz gingen die Jugendlichen aus den Ortsgruppen ins Rennen um den Landeswettbewerb Rettungsschwimmen. Die nächste Generation Rettungsschwimmer ist gut aufgestellt.

Baywatch lässt grüßen. Wobei: Viel mit der Serie hat der echte Alltag der Wasserwacht gar nicht zu tun. Die Badehosen-Farbe ist ähnlich, doch es steckt weit mehr hinter der Aufgabe Rettungsschwimmen, als die Szenen aus der Serie es zeigen.

Nicht nur die Haare im Wind flattern lassen, sondern im Ernstfall Leben zu retten, ist oberstes Gebot bei den Wasserwachtlern.

Der Nachwuchs der bayerischen Wasserwacht-Ortsgruppen ist eine Klasse für sich. Toller Zusammenhalt, viel Teamwork und große Motivation waren zu spüren beim Landeswettbewerb. Die jungen Rettungsschwimmer feuerten sich gegenseitig an, zeigten prima Leistungen und beruhigten so manchen Außenstehenden mit dem Gezeigten. Lebensrettung in hohem Maße möglich.

Landeswettbewerb Rettungsschwimmen für Jugendliche 

Es war eine tolle Veranstaltung, waren sich alle Anwesenden einig. Viele Jugendliche aus den einzelnen Bezirken kamen nach Wasserburg, weil sie sich einige Wochen zuvor für den Landeswettbewerb Rettungsschwimmen für Jugendliche qualifiziert hatten. Insgesamt traten 30 Teams an.

Die Wasserwacht Wasserburg hat sich an die Organisation des Wettbewerbs gewagt und glänzte mit vielen Ideen und einer unkomplizierten Ausführung. „Es steckte viel Kraft in der Ausarbeitung der Veranstaltung“, gaben die Wasserburger Wasserwachtler zu. Doch es mache durchaus stolz, wenn alles gut funktioniert. „Und Spaß hat uns das Organisieren auch gemacht“, hieß es von Margarete aus dem Orga-Team. 300 Teilnehmer und Helfer erlebten ein spannendes Wochenende. Sowohl Mehrzweckhalle als auch Hallenbecken, das Areal rund um das Badria war Schauplatz für den Landeswettbewerb.

Die Jugendlichen, die sich alle dem Rettungsschwimmen verpflichtet haben, gelten als die Besten ihres Bezirks aus Bayern und der jeweiligen Altersklasse.

Die Teilnehmer beim Landeswettbewerb im Badria wurden in unterschiedliche Jahrgangsstufen eingeteilt. So traten in Stufe 1 Kids zwischen 8 und 10 Jahren an, in der Stufe 2 die 11 bis 13-Jährigen sowie in Stufe 3 die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren.

Nicht nur Anstrengung, sondern auch viel Spaß

Der Landeswettbewerb im Rettungsschwimmen der Jugendlichen war nicht nur von praktischen Leistungs-Einheiten geprägt. Auch das theoretische Wissen wurde abgefragt. Doch alles auf recht lockere Art und Weise, um auch den Spaßfaktor nicht außen vor zu lassen. Neben den Wettkämpfen wurden auch Spielstationen angeboten. Der Wettbewerb forderte die Jugendlichen in den Disziplinen Rettungsschwimmen, Erste Hilfe sowie Wasserwacht- Praxis und Theorie.

Die Gastgeber, also die Wasserwachtortsgruppe aus Wasserburg, war voller Stolz: Nicht nur die heimische Ausrichtung des Landeswettbewerbs in der Innstadt, sondern auch die Tatsache, dass zum ersten Mal eine Gruppe aus Wasserburg bei einem Wettbewerb auf Landesebene dabei war, hob die Ortsgruppen-Geschichte. Der Vorsitzende der Wasserwacht Wasserburg Freddy Eisner sowie sein Stellvertreter, Alexander von Loewenfeld, zeigten sich glücklich, dass der Wasserwachts-Nachwuchs aus der eigenen Ortsgruppe so tolle Leistungen erbringe.

Die Veranstaltung kam bayernweit gut an

Auch der Landesjugendleiter der Wasserwacht Bayern, Markus Stegner, war begeistert von der Atmosphäre und dem veranstalteten Wettbewerb in Wasserburg: „Es war eine schöne Veranstaltung und ich bin glücklich, wenn ich sehe, wie hochmotiviert die bayerischen Jugendlichen in Sachen Rettungsschwimmen sind“. Die einzelnen Leistungen der verschiedenen Altersstufen seien beachtlich, waren sich die Offiziellen und Teamleiter einig.

Ebenso hochinteressiert ins Publikum mischte sich Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl. Er sprach den Beteiligten großes Lob aus. Die Siegerehrung begleitete er gern. Auf der Heimreise hatten die Jugendlichen eine Medaille im Gepäck. Darauf zu sehen ist „Flossi“, das Maskottchen der Wasserwachtjugend. Mit Sicherheit in guter Erinnerung bleiben wird dieses Wettkampf-Wochenende, egal wie die einzelnen Teams abgeschnitten haben, die Leistung Aller war äußerst lobenswert.

Die Platzierungen der einzelnen Altersstufen lauten wie folgt:

IN DER STUFE 1 (8-10 Jahren):

10: Schwaben 1

 9: Niederbayern-Oberpfalz 2

 8: Schwaben 2

 7: Ober-Mittelfranken 1

 6: Oberbayern 2

 5: Niederbayern-Oberpfalz 1

 4: Unterfranken 2

 3: Oberbayern 1

 2: Ober-Mittelfranken 2

 1: Unterfranken 2

IN DER STUFE 2 (11-13 Jahre)

10: Oberbayern 2 (Wasserburg)

 9: Schwaben 2

 8: Ober-Mittelfranken 2

 7: Ober-Mittelfranken 1

 6: Schwaben 1

 5: Niederbayern-Oberpfalz 1

 4: Niederbayern-Oberpfalz 2

 3: Oberbayern 1

 2: Unterfranken 2

 1: Unterfranken 1

IN DER STUFE 3 (14-16 Jahre)

11: Schwaben 2

10: Oberfranken 2

 9: Unterfranken 2

 8: Ober-Mittelfranken 1

 7: Oberbayern 3

 6: Niederbayern-Oberpfalz 2

 5: Schwaben 1

 4: Oberbayern 2

 3: Oberbayern 1

 2: Unterfranken 1

 1: Niederbayern-Oberpfalz 1

Quelle: rosenheim24.de

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