Nach mehreren schweren Unfällen auf der Strecke

Verstärkte Geschwindigkeitsmessungen auf der gesamten Kesselseestrecke von Hohenlinden bis Edling

Wasserburg/Bayern - Die Kesselseestrecke ist eine beliebte Ausflugsstrecke nicht nur für Motoradfahrer. Dabei halten sich nicht alle Verkehrsteilnehmer an die geltende Straßenverkehrsordnung und es kam in den letzten Jahren zu einer Vielzahl von Verkehrsunfällen. Leider waren auch mehrere Verkehrstote zu beklagen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Um diesen Verkehrsunfällen wirksam begegnen zu können, haben sich die Polizeidienststellen in Ebersberg, Wasserburg sowie Haag zusammengeschlossen um in den nächsten Monaten deutlich verstärkte Kontrollen durchführen zu können. Dabei werden sie von den Verkehrspolizeidienststellen aus Hohenbrunn, Mühldorf und Rosenheim unterstützt. Zudem wird an besonders stark frequentierten Tagen die Kontrollgruppe Motorrad hinzugezogen.

Bei den Messungen, die seit Anfang Mai durchgeführt wurden zeigte sich leider, dass einzelne Verkehrsteilnehmer die geltenden Geschwindigkeitsbeschränkungen deutlich überschritten. Trauriger Spitzenreiter war dabei ein Fahrzeugführer der 113 km/h bei erlaubten 70 km/h fuhr. Der letzten Verkehrsunfall ereignete sich am Sonntag, den 17.05.2020. Der Motorradfahrer musste mit schweren Verletzungen in ein naheliegendes Krankenhaus eingeliefert werden.


Das Ziel der verstärkten Geschwindigkeitsmessungen ist, dass alle Verkehrsteilnehmer unfallfrei und damit gesund bleiben.

Pressmeldung Polizei Wasserburg

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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