Staatspreisverleihung in Wasserburg

Neuer Rekord: 124 Berufsschüler mit Note 1,5 und besser

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Die Geehrten der Berufsschule I Rosenheim mit Landrat und Schulleiter Reinhard Pobel

Wasserburg - 124 Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen Bad Aibling, Rosenheim I, Rosenheim II und Wasserburg sind am Freitag, den 24. März, im Rathaussaal von Wasserburg mit dem Staatspreis geehrt worden: Ein Rekord.

Landrat Wolfgang Berthaler sprach von „Wahnsinnsergebnissen“, die sie erzielt haben, denn so viele zu Ehrende gab es noch nie. Auch Gerhard Heindl der Schulleiter der Berufsschule Wasserburg zeigte sich begeistert und schwärmte von einem wirklichen Feiertag für die Berufsschulen.

Die Geehrten der Berufsschule Bad Aibling mit Landrat und stellvertretendem Schulleiter Jürgen Ersing

Ein Ziel sei ein Traum mit einem Termin

Heindl zitierte den amerikanischen Manager Steve Smith mit dem Satz: "Ein Ziel ist ein Traum mit einem Termin", und ergänzte, "der heutige Termin ist der Beweis, dass sie ihren Traum umgesetzt haben. Sie haben sich unsere Anerkennung durch Fleiß und Beharrlichkeit erworben und sie sind die erfolgreichsten Vertreter aller Ausbildungsberufe, die wir unterrichten."

Die Geehrten der Berufsschule Wasserburg mit Landrat und Schulleiter Gerhard Heindl

Heindl, der stellvertretend für alle Berufsschulleitungen sprach, bedankte sich herzlich bei den Familien der Geehrten und bei den Ausbildungsbetrieben. Für den Wasserburger Schulleiter steht außer Frage, dass es einen Zusammenhang zwischen der Leistungsfähigkeit der Berufsschulen und dem Engagement der Ausbildungsbetriebe gibt.

Die Zukunft gehöre ihnen

Landrat Berthaler machte sich in seiner Rede Gedanken über die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit: "Die Digitalisierung verändert Berufsbilder total, ich hoffe, dass die Menschen mit dieser Entwicklung mitkommen." Berthaler betonte die Stärke der heimischen Wirtschaft: "Wir haben keine Bodenschätze, wir haben unsere Handwerks- und Ingenieurkunst und die müssen wir hegen und pflegen." Die Absolventen der Berufsschulen forderte der Landrat auf, sich immer wieder fortzubilden. Er zeigte sich überzeugt davon, dass viele die Meisterschule folgen lassen oder zum Studieren gehen. "Sie sind ehrgeizig, ihnen gehört die Zukunft", so Berthaler abschließend.

"Die Verknüpfung von Theorie und Praxis wird geschätzt"

Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl lobte in seinem Grußwort das Duale System in der Ausbildung: "Die Verknüpfung von Theorie und Praxis wird geschätzt, nicht nur bei uns, sondern auch international." An die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Berufsschulen gewandt meinte Kölbl, sie haben ein hervorragendes Fundament gelegt um ihre berufliche und private Zukunft zu gestalten.

Notendurchschnitt 1,5 und besser

Die Staatspreisträgerinnen und Staatspreisträger schlossen ihre Ausbildung mit einem Notendurchschnitt von 1,5 und besser ab. Als Anerkennung erhielten sie eine Urkunde, unterzeichnet von der Regierungspräsidentin der Regierung von Oberbayern Brigitta Brunner sowie eine vom Landkreis Rosenheim zur Verfügung gestellte finanzielle Anerkennung.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

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