Die Stadt bleibt aktiv

Kneipengäste fallen immer noch negativ auf

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Alles nur Spaß? Die Altstadt Wasserburg bleibt Schauplatz für unschöne Hinterlassenschaften und Aktionen nächtlicher Lokalbesucher.
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Wasserburg – Im Vollrausch werden Hauseingänge verunreinigt, der Lautstärkepegel ist „so lala“ und manche Ecken bevorzugen angetrunkene Lokalbesucher besonders. Was sagt die Stadt?

Es gab viel Unruhe wegen den Unruhen in der Altstadt. Wird es schon leiser und sauberer vor den Lokalitäten? Wir fragen nach bei der Stadt und erfahren, Schwarze Schafe gibt es noch immer. Vereinzelt haben sich Lokalbetreiber nicht an die Bitten aus dem Rathaus gehalten, beispielsweise die Lautstärke zu später Stunde vor oder im dem Lokal zu drosseln. Auch so manche Hinterlassenschaft in der Altstadt war nicht sehr ansehnlich.

Darum kam es bereits vor einigen Monaten zu einem Gespräch mit den Gastronomen der Altstadt. Mit dabei auch Vertreter der zuständigen Behörden und der Polizei.

Bürgermeister Michael Kölbl bemüht sich, stets das Gespräch zu den Lokalbetreibern zu suchen, übertrieben schnelle Verordnungen ersetze er vorerst durch regelmäßige Gespräche. „Es wäre schade, wenn alle Wirte, die unseren Empfehlungen bereits folgen, wegen Einem, der sich nicht an die Regeln hält, leiden müssten“, erklärt das Stadtoberhaupt gegenüber wasserburg24.de. „Leider gibt es immer noch einen Gastronomiebetreiber in der Altstadt, der nicht so einsichtig ist, wie er sein sollte, aber grundsätzlich hat es sich etwas beruhigt mit den vermehrten Ruhestörungen und dem Dreck durch nächtliche Gäste und den Lokalbetrieb“.

Insgesamt habe sich die Situation zwar gebessert, findet Kölbl, das Thema bleibe aber auch weiterhin auf der Tagesordnung.

Herbstzeit ist Redezeit

„Jetzt nach der Sommersaison habe ich wieder ein Sicherheitsgespräch mit den Gastronomen geplant. Hier sollen die Erfahrungen der letzten Monate ausgetauscht werden und weiterhin an einer Verbesserung der Situation gearbeitet werden“, so der Rathauschef.

Michael Kölbl berichtet im Gespräch mit der Redaktion, dass es speziell am Wochenende „Ausreißer“ gebe, alkoholisierte, zumeist junge Erwachsene, die nach wie vor Hauseingänge verunreinigen und im Vollrausch bestimmte Ecken nicht gerade sauber hinterlassen. „Dies ist allerdings keinen einzelnen Gastronomen zuzuordnen, weil diese Aktionen außerhalb der Lokale stattfinden, meistens waren bestimmte Gäste vorher sogar in mehreren unterschiedlichen Lokalitäten“, so Kölbl. „Wir bleiben dran, wir müssen sogar dran bleiben, und es ist schon einmal gut, wenn man merkt, dass sich die verfahrene Situation zumindest etwas entspannt oder immerhin die Waage hält“.

Kontrollen bringen Erfolg

Die Polizei unterstütze die Stadt hervorragend, ergänzt der Wasserburger Bürgermeister. Es gebe immer wieder Überwachungen in Bezug auf die Öffnungszeiten, dem Zigarettenkonsum oder ob auf den Straßen Alkohol konsumiert werde, obwohl die Schankerlaubnis in der Nacht nicht mehr existiere.

Hier habe es sich gezeigt, dass Erfolge erzielt werden konnten, die unschönen Erlebnisse aber teilweise immer noch vereinzelt vorhanden seien. „Die in den Griff zu bekommen ist sehr schwer“, ist sich Michael Kölbl im Klaren.

Doch er bleibt dabei: „Weitere Gespräche mit den Gastronomen in der Altstadt werden bevorzugt, neue Verordnungen wären die letzte Konsequenz“.

Quelle: rosenheim24.de

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