Wer zu schnell ist, zahlt

Rotlicht in Wasserburg? Jetzt wird es richtig teuer

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Es soll steil bergauf gehen mit den Geschwindigkeitsmessungen im Stadtgebiet von Wasserburg: Startschuss für die Messdienste des Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit Oberland gaben Bürgermeister Michael Kölbl und der Hauptverantwortliche Michael Braun
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Wasserburg - Das könnte teuer werden. Bereits seit Dienstagfrüh wird in der Wasserburger Altstadt geblitzt, und es gab auch schon einen Tagessieger! Der Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit Oberland nahm seine Arbeit auf..

Angefangen mit 23 Kommunen vor zehn Jahren - hat sich der Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit Oberland prächtig entwickelt. Immer mehr Kommunen haben sich entschlossen, auf die Dienste zu vertrauen und sind Mitglied geworden. Mittlerweile sind es über 100 Gemeinden. Neben Wasserburg wird recht zügig auch die Gemeinde Eiselfing hinzukommen.

Offizieller Start der Blitzer in Wasserburg

Vom Wasserburger Stadtrat wurde es einstimmig befürwortet, den fließenden Verkehr durch den Zweckverband kontrollieren zu lassen. Doch auch Bürgermeister Michael Kölbl weiß, dass aus dem fließenden Verkehr im Stadtgebiet oft auch ein rasender Verkehr wird.

"Es gibt immer wieder Anmerkungen von Anwohnern, die zu hohe Geschwindigkeiten im Stadtverkehr bemängeln, dagegen können wir mit solchen Messungen etwas tun", so Kölbl am Startschuss-Dienstag.

Für die Fahrzeuglenker bedeutet das in Zukunft - wechselnde Messstellen, wechselnde Fahrzeuge aber immer die gleichbleibenden erlaubten Geschwindigkeitsbeschränkungen, die es eigentlich schon immer einzuhalten galt.

Der Hauptverantwortliche des Zweckverband kommunale Verkehrssicherheit Oberland, Michael Braun, erläuterte die Messtechnik in den Fahrzeugen, die auf dem neuesten Stand seien und extrem genau messen könnten.

Ein paar km/h ziehe man übrigens ab und drücke ein Auge zu, lächelt Braune. Doch seit Dienstagfrüh kamen im Altstadtgebiet schon einige Fahrzeuge in die Datenbank, die es mit den erlaubten 30 km/h nicht so genau nahmen.

Während der einführenden Worte kündigte der Wasserburger Rathauschef an, dass man mit der Kontrolle des fließenden Verkehrs beginne und möglicherweise jedoch auch eine Partnerschaft in Bezug auf den stehenden Verkehr plane. "Für Details ist es zum jetzigen Zeitpunkt aber noch zu früh", so Kölbl.

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