Schluss mit lustig!

Tapetenwechsel im Rathaussaal

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Die Stadtgarde Wasserburg lag den Historischen Gesichtern zu Füßen
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Wasserburg – Der historische Rathaussaal ist ein prächtiger Raum. Doch am Dienstagnachmittag kamen kurzerhand bunte Farben in die ehrwürdigen Gemäuer. Bürgermeister Michael Kölbl freute sich besonders.

Wenn ein Rathaussaal gut gefüllt ist und das Publikum schon eifrig auf den Start der flotten Musik hofft, dann ist mal wieder ein Auftritt der Stadtgarde Wasserburg angesetzt.

Doch nicht nur das Tanzen stand im Vordergrund – denn die Präsidenten hatten dem Hausherrn des Rathauses noch etwas zurück zu geben. Der Rathausschlüssel – auf den Michael Kölbl viele Wochen verzichten musste, wurde wieder an das Stadtoberhaupt ausgehändigt. Freudig nahm Kölbl „seinen“ Schlüssel entgegen, und wurde prompt ohne seinen Faschingsorden erwischt. Augenzwinkernd wurde er für das „Vergehen“ bestraft: 25 Flaschen Prosecco schuldet der Rathaus-Chef der Gardegruppe.

Der Zuspruch der Wasserburger Bürger war enorm, die Besucher begeistert von den rhythmischen Bewegungen der verschiedenen Gruppen der Stadtgarde. Fast hatte man das Gefühl, dass die aufgemalten Leut aus dem Mittelalter den kurzen Röcken hinterher guckten. Eine wunderbare Kulisse für die peppigen Kostüme und die tollen Formationen.

Dem „Guten Geist“ des Rathauses  wurde ein Faschingsorden verliehen: Hausmeister Erwin Hollinger.

Fotos der Schlüsselübergabe im Rathaus Wasserburg

Nun ist der Fasching für diese Saison zu Ende. Der Bürgermeister kann wieder ruhig schlafen, weil der Rathausschlüssel wieder „daheim“ ist und die Stadtgarde hat einige Wochen Ruhe. Bereits nach Ostern beginnen die Vorbereitungen und Ideensammlungen für die neue Saison.

Lobende Worte  gab es abschließend vom Stadtvater: „Ihr habt uns eine tolle Faschingszeit beschert und es freut mich sehr, dass es auch am Gardenachwuchs nicht fehlt“, hieß es von Michael Kölbl. Durch das Engagement der Stadtgarde und weiterer Organisationen bleibe der Fasching in der Innstadt lebendig.

Und nun?

Was machen die Mitglieder der Stadtgarde ab Aschermittwoch?

Zunächst einfach mal zurückdenken an die tolle, aber auch anstrengende Saison. Mehr als 50 Auftritte hatten die Burschen und Mädels in den letzten Wochen zu absolvieren. Das Lachen ging ihnen dabei immer problemlos über die Lippen. Und auch die einstudierten Schritte haben immer gut funktioniert. J

Jetzt gehe man mit einem lachenden und einem weinenden Auge in die Fastenzeit, erzählt Trainerin Juliane Mangstl: „Wir hatten viel Spaß zusammen und tolles Feedback auf unser Tanzprogramm bekommen. Wir sind froh, dass alles gut gegangen ist und auch keine Verletzten zu beklagen waren“. Doch natürlich sei es auch schade, dass der Fasching vorbei sei.

Quelle: rosenheim24.de

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