Kommunalwahl 2020

Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) tritt wieder für Wasserburg an 

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Wasserburgs Bürgermeister Michael Kölbl tritt 2020 wieder an bei der Kommunalwahl. 
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Wasserburg - Die Kommunalwahl im März 2020 wirft ihren Schatten voraus. Michael Kölbl, Erster Bürgermeister der Innstadt, wird sich im kommenden Jahr noch einmal zur Wahl stellen. 

Am 15. März 2020 werden Bürgermeister und Landräte bei der Kommunalwahl neu gewählt. Schon jetzt beginnt bei vielen Parteien die Nominierung ihrer Kandidaten. 

Der Bürgermeister der Stadt Wasserburg am Inn, Michael Kölbl, bestätigt auf Nachfrage der Redaktion: "Ja, ich werde wieder für das Amt antreten." Der Vorstand des SPD-Ortsvereins Wasserburg habe Kölbl kürzlich einstimmig für eine erneute Kandidatur vorgeschlagen. Die endgültige Aufstellungsversammlung zu den Wahlen finde jedoch erst im Herbst statt. 

Mit der erneuten Kandidatur ist Kölbl der erste von vermutlich insgesamt drei Kandidaten, die sich bei der Kommunalwahl 2020 für das Amt des Bürgermeisters der Stadt Wasserburg stellen werden. 

Dialog mit Bürgern im Mittelpunkt 

Seit 17 Jahren ist der inzwischen 57-Jährige nun schon Bürgermeister der Innstadt. Mit "Leib und Seele" führe der ehemalige Jurist inzwischen hauptberuflich sein Amt im Rathaus aus.

Am Herzen liege ihm vor allem der Dialog mit den Wasserburgern, wie er betont. "Der unmittelbare Kontakt mit den Bürgern steht für mich im Fokus." Die Bürgerfragestunde vor der Stadtratssitzung, die Bürgerversammlungen in allen Ortsteilen der Stadt oder die persönliche Sprechstunde mit dem Bürgermeister im Rathaus - all diese Termine, die zur Bürgernähe beitragen, seien essentiell für das Stadtoberhaupt. Auch die Unterstützung der Arbeit der Vereine und Verbände erachte er als wichtig. 

Sein langfristiges Ziel für Wasserburg: Die Innstadt als Wirtschafts- und Schulstandort erhalten und zeitgemäß weiterentwickeln sowie die historische und lebendige Altstadt attraktiv für Touristen zu gestalten. 

Weitere wichtige Themen in den Augen Kölbls: Umwelt- und Klimaschutzpolitik, die Realisierung bezahlbaren Wohnraums wie in dem neuen Reitmehringer Baugebiet oder dem Sozialwohnungs-Projekt in der Ponschabaustraße sowie Nachverdichten im Bestand. 

Speziell für die Stadt setze Kölbl neben dem Wohnungsbau den Fokus auf den Neubau des Zentraldepots sowie des Feuerwehrgerätehauses oder auch die Verbesserung des ÖPNV

Weiter Geduld aufbringen werde Kölbl beim Thema B304 am Bahnübergang Reitmehring. Eine Entscheidung zu einer Verbesserung der tagtäglichen kilometerlangen Stausituation steht nach wie vor aus - obwohl die Erörterung dazu bereits im Januar 2018 stattgefunden hat. 

mb

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