Erste Plätze beim VWL-Schülerwettbewerb der LMU

Voller Erfolg für Schüler der Beruflichen Oberschule Wasserburg

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Von links: Diana Jostmeier, Emilia Hillen und Christoph Hütter

Wasserburg - Gleich drei Schülerinnen und Schüler der FOSBOS Wasserburg wurden für ihre Arbeiten im Fach VWL von der LMU ausgezeichnet.

Die Meldung im Wortlaut:


In Zeiten der (teilweisen) Schulschließung sind Schüler wie Lehrer daran gewöhnt, sich täglich durch eine Flut von Mails zu arbeiten, welche meist Arbeitsaufträge oder Rückmeldungen zu erledigten Aufgaben beinhalten. Diesmal war es aber anders. Als Emilia Hillen, Schülerin der 13. Klasse der FOS an der Beruflichen Oberschule Wasserburg ihre Mails öffnete, hat sie, wie sie berichtet, „Freudensprünge gemacht“. Gerade hatte sie Nachricht von der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München erhalten. Die Fakultät für Volkswirtschaftslehre (VWL) gratulierte ihr zum Gewinn des ersten Preises des Schülerwettbewerbs

Emilia sollte nicht die einzige Schülerin der Beruflichen Oberschule Wasserburg sein, die sich über einen Preis freuen konnte. Ihre Mitschülerin Diana Jostmeier (FOS 13), sowie Christoph Hütter (BOS 13) konnten sich über die Plätze 3 und 4 freuen. Voller Erfolg also auf ganzer Linie! 


Spannender VWL-Unterricht zahlt sich aus

Die unterrichtende VWL-Lehrkraft, Frau Huber, sagt dazu: „An der Beruflichen Oberschule wird das Fach Volkswirtschaftslehre von der 11. Klasse an unterrichtet. Hier erlangen die Schüler zunächst einen Einblick in Denkmodelle und grundsätzliche Zusammenhänge der Wirtschaft, wobei es, ganz im Gegenteil zur Betriebswirtschaftslehre, nicht um einzelne Unternehmen, sondern um größere Zusammenhänge, ganze Branchen, ganze Volkswirtschaften geht. 

Gerade der neue Lehrplan in der 13. Klasse (Klasse für Fachabiturienten, die die Studienberechtigung für die Universität erreichen möchten) beschäftigt sich viel mit Wirtschaftspolitik. Schon im Unterricht kam es daher häufig zu spannenden Diskussionen um wirtschaftspolitische Maßnahmen. Ich freue mich besonders über die reflektierte und lebhafte Beteiligung der Schüler. Diese Qualitäten unserer Schüler wurden wohl nun auch von der Jury des Schülerwettbewerbs erkannt, die bei den drei Gewinnern u. a. die „verständliche und konsistente Argumentation, Originalität der Gedanken, deutliche Trennung von Fakten und Meinungen bzw. Bewertungen“, aber auch die wissenschaftliche Arbeitsweise („Belege für verwendete Fakten“) und den klaren sprachlichen Ausdruck lobte. Die Essays zum Thema „Pro und Contra Schwarze Null“ waren offensichtlich sehr gelungen.“ 

Somit besteht also in Wasserburg tatsächlich Grund zu Freudensprüngen, wenn die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Andreas Haufler gleich drei der ersten vier Platzierungen unter den „zahlreichen Einreichungen“ an Schüler der Beruflichen Oberschule Wasserburg vergibt (schon im Vorjahr konnten übrigens vorderste Preise nach Wasserburg geholt werden). Man freut sich hier mit den Siegern nicht nur über deren Geldpreise, sondern auch über die Anerkennung ihrer wirtschaftlichen Fachkompetenz durch eine Expertenjury.

Pressemeldung Berufliche Oberschule Wasserburg am Inn

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