Einführung von Recup-Bechern 

Nachhaltiger Kaffee: „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup's

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Die nachhaltigen Recup-Coffee-to-go-Becher gibt es ab 8. Juli auch in Wasserburg. 

Wasserburg - Der Startschuss für den Coffe-to-go-Pfandbecher fällt am 8. Juli in Kooperation des Energiedialogs Wasserburg 2050, dem Wirtschaftsförderverband und der Recup GmbH: 

Der Mehrwegbecher bietet eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher für Kaffeegenießer und Kaffeeanbieter. In Deutschland werden laut der Deutschen Umwelthilfe (DUH) pro Jahr 2,8 Milliarden Coffee-to-go-Einwegbecher weggeworfen. Das sind etwa 320.000 Becher pro Stunde und jährlich 40.000 Tonnen Abfall. Statistisch gesehen entfallen davon 434.400 Becher pro Jahr allein auf Wasserburg

Seit November 2016 bereits im Landkreis präsent   

Die Münchner Recup GmbH hat ein innovatives Mehrweg-Pfandsystem erfunden, das eine praxistaugliche Lösung bietet, den beliebten Coffee-to-go umweltfreundlich zu erhalten. Das Pfandbecher-System wurde bereits im November 2016 im Rahmen eines Pilotprojekts im oberbayerischen Rosenheim erfolgreich getestet und von Kunden und Kaffeeanbietern sehr gut angenommen. Nach dem Start in München im Mai, fällt der Startschuss nun auch am 8. Juli auch in Wasserburg. Es handelt sich dabei um einen Mehrweg-Pfandbecher für Coffee-to-go, der bei jedem Recup-Partner gegen einen Euro Pfand mitgenommen und wieder abgegeben werden kann – auch in anderen teilnehmenden Städten. 

Für den Kaffee im Pfandbecher zahlt man weniger als für Kaffee im Einwegbecher. Ist der Becher leer, wandert er nicht in den Müll, sondern zurück zu einem Recup-Partner in der Nähe. Alle Partner erkennt man an dem Aufkleber am Fenster oder man findet sie in der Recup-App. Die Pfandbecher bestehen aus dem recyclebaren Kunststoff Polypropylen, sind BPA-frei, lebensmittelecht und rund 500 Mal wiederverwendbar

„Servus bei uns in Wasserburg“-Recup's

Den Becher gibt es in zwei Größen.Gemeinsam mit Baristas und einem der führenden deutschen Becherproduzenten wurde er entworfen. Das Design ist so gewählt, dass Städte und Kommunen individuelle Editionen umsetzen können. In Wasserburg sind dementsprechend „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup's erhältlich. Diese wurden in Kooperation zwischen Energiedialog und WFV entworfen. 

Am Samstag, 8. Juli findet um 10 Uhr eine Einführungsveranstaltung in der Hofstatt mit Bürgermeister Michael Kölbl, Vertreter des Energiedialogs, des WFV, von Recup und die Startanbieter des Becherpfandsystems statt. Dabei werden kostenlose Pfandbecher an interessierte Passanten verteilt und und Fragen rund um das Pfandsystem beantwortet.

Pressemitteilung Stadt Wasserburg 

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