Vorreiter im Landkreis Rosenheim

5 Fakten über den neuen „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup

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Wasserburgs Alternative zum umweltbelastenden Plastik-Kaffeebecher: Die „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup sind da! 
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Wasserburg - Schnell und bequem zwischendurch einen "Kaffee to go" schlürfen ist für viele tägliches Ritual. Die umweltbelastenden Plastikbecher bekommen jetzt aber einen starken Konkurrenten: Den wiederverwendbaren Recup-Becher, den es seit dem heutigen Samstag, 8. Juli, auch in der Innstadt gibt: 

In zwei Größen und Farben sind die „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup's nun auch in Wasserburg erhältlich. "Es freut uns sehr, dass wir die ersten im Landkreis Rosenheim sind, die diese absolut wichtige Aktion ins Leben gerufen haben und damit ein Zeichen gegen die Umweltverschmutzung und für die Nachhaltigkeit setzen können", freut sich Bürgermeister Michael Kölbl am Samstagvormittag beim Startschuss für das Wasserburger Pfandbecher-System. In Kooperation mit dem Energiedialog 2050, dem Wirtschafts-Förderungs-Verband (WFV) und der Recup GmbH begann heute das umweltbewusste Revival der klassischen "Coffee to go"-Becher. Dazu stiftete die Stadt 400 der neuen Becher, die gratis an Passanten verteilt wurden. 

Der Rosenheimer Florian Pachaly, der zusammen mit Fabian Eckert den Recup-Becher ins Leben gerufen hat, findet es toll, dass der Becher von München nach Rosenheim und jetzt auch über Wasserburg wandern kann. "Das ist bestimmt spannend, zu sehen, wo unsere Recup's ab jetzt überall landen werden."

Recup-Gründer Florian Pachaly (links) und Bürgermeister Michael Kölbl freuen sich über die "Kaffebecher-Revoulution" in Wasserburg. 

Neben Rosenheim und München vertritt nun also auch die Innstadt stolz das wiederverwendbare Pfandsystem der Recup-Becher. Hier sind fünf Fakten, die man über die nachhaltigen „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup wissen muss: 

1. Was ist der Recup-Becher überhaupt?

Die Münchner Recup GmbH hat ein innovatives Mehrweg-Pfandsystem erfunden, das eine praxistaugliche Lösung bietet, den beliebten Coffee-to-go umweltfreundlich zu erhalten. Das Pfandbecher-System wurde bereits im November 2016 im Rahmen eines Pilotprojekts im oberbayerischen Rosenheim erfolgreich getestet und von Kunden und Kaffeeanbietern sehr gut angenommen. 

2. Worin liegt der Umweltaspekt? 

Der Mehrwegbecher bietet eine nachhaltige Alternative zum Einwegbecher für Kaffeegenießer und Kaffeeanbieter. In Deutschland werden pro Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher weggeworfen. Das sind etwa 320.000 Becher pro Stunde und jährlich 40.000 Tonnen Abfall. Statistisch gesehen entfallen davon 434.400 Becher pro Jahr allein auf Wasserburg. Das sind 1.190 pro Tag, 50 in der Stunde und fast jede Minute ein Becher. Die Recup-Becher bestehen aus dem recyclebaren Kunststoff Polypropylen, sind BPA-frei und lebensmittelecht. Mit dem bis zu 500 Mal wiederverwendbaren Recup-Becher ist Schluss mit dem Plastikbecher-Verschleiß. 

Der Recup-Becher ist bis zu 500 Mal wiederverwendbar. 

3. Wie funktioniert das System? 

Für einen Euro kann jeder den Kaffee-Pfandbecher erwerben. Bei allen teilnehmenden Geschäften und Städten können die Kunden den Recup-Becher selbst mitbringen, mit Kaffee, Cappuccino oder Latte macchiato befüllen lassen, mitnehmen, austrinken und beim nächsten Mal einfach tauschen. Die Recup-Partner bieten natürlich auch einen Deckel für beide Bechergrößen an. Die Recup's werden von den teilnehmenden Geschäften gespült, der Besitzer muss seinen Becher also nicht selbst reinigen. Ist der Becher leer, wandert er nicht in den Müll, sondern zurück zu einem Recup-Partner in der Nähe. 

4. Wie findet man teilnehmende Geschäfte?

Alle Recup-Partner erkennt man an dem Aufkleber am Fenster. Der einfachste Weg führt über die Recup-App unter app.recup.de oder im App-Store fürs Handy. Der Ortungsdienst zeigt sofort alle teilnehmende Bäckereien, Imbissständen und Cafés in der Nähe an. In Wasserburg sind die Recup-Becher derzeit bei folgenden fünf Vorreitern der Kaffeebecher-Revolution erhältlich:

  • Deliano Wasserburger Backstube
  • Hofstatt Wasserburger Bohnenröster
  • Marienplatz Schranne Café
  • Rathaus Wasserburger Biomarkt
  • Bahnhof Wasserburg Strassgütl 
  • Bahnhof Reitmehring
  • Mit der Recup-App sind alle teilnehmenden Partner in der Nähe schnell und einfach zu finden.

    5. Warum ist der „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup etwas besonderes?

    Den Becher gibt es in zwei Größen und er wurde gemeinsam mit Baristas und einem der führenden deutschen Becherproduzenten entworfen. Das Design ist so gewählt, dass Städte und Kommunen individuelle Editionen umsetzen können. In Wasserburg sind dementsprechend grüne und braune „Servus bei uns in Wasserburg“-Recups erhältlich - inklusive dem Motiv der Stadtkulisse. Diese wurden in Kooperation zwischen dem Energiedialog und dem WFV entworfen. Mit diesem Design ist der „Servus bei uns in Wasserburg“-Recup überall als "original Wasserburger" zu erkennen. 

    mb 

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