Veranstaltung am 27. Dezember in Wasserburger Altstadt 

Entscheidung steht: So läuft das Speedway-Event ab

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Der Verein "Inn-Isar-Racing" plant am 27. Dezember eine Vorführung seiner Motorsportart Eisspeedway auf der Eislaufbahn in der Herrengasse. 

Wasserburg - Dürfen die Speedway-Fahrer des Vereins "Inn-Isar-Racing" auf der Eisbahn auftreten oder nicht? Die Entscheidung der Stadt wurde nun bekannt gegeben. 

Sie hat sich seit der Eröffnung zum Publikumsmagneten für Jung und Alt entwickelt: Die Wasserburger Eislaufbahn in der Herrengasse. Zahlreiche Veranstaltungen fanden bereits im Rahmen des "Wasserburger Wintertraums" statt. 


Eine allerdings sorgte zuletzt wie aus dem Nichts plötzlich für Wirbel: Am Freitag, 27. Dezember, 14 Uhr möchte der Wasserburger Verein "Inn-Isar-Racing" die Sportart Eisspeedway mit ihren Motorrädern präsentieren - und zwar auf der Wasserburger Eislaufbahn in der Altstadt. 

Nachdem die Stadt gegen das geplante Event bereits ein Veto was die Genehmigung anbelangt einlegen wollte, griff Bürgermeister Michael Kölbl  das Thema im Rahmen eines Gesprächs mit allen Verantwortlichen noch einmal auf und bekam nach einer kurzen Rückmeldung vom Stadtrat in dessen letzter Sitzung vor Weihnachten am 19. Dezember grünes Licht für eine Alternative


Sicherheit und Schutz vor Lärmbelästigung 

Anwesend beim Pressegespräch am Freitagmorgen des 20. Dezembers waren neben Wasserburgs Bürgermeister Kölbl auch die beiden Präsidenten des Vereins "Inn-Isar-Racing", Christian Platzer und Rainer Dachs sowie der Kassier des Vereins Klaus Bisl und Eisbahn-Betreiber Manuel Scheyerl (SAS-Veranstaltungstechnik).

Das Problem bei der ganzen Sache, das nahm Kölbl vorweg, sei gewesen, dass bei der Genehmigung der Eisbahn ein Antrag für eine Speedway-Veranstaltung gefehlt habe und die Stadt kurzfristig handeln habe müssen. Ein Gespräch sei also nötig gewesen. "Ich denke wir haben für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden, mit der alle leben können und die den Weihnachtsfrieden sichert", betonte Kölbl. 

Man sei sich einig geworden, dass keine Rennen stattfinden werden und stattdessen der Nachwuchs der Speedway-Szene um Celina Liebmann, Markus Jell sowie Bart und Niek Schaap im Fokus stehen soll.

Der Stadt seien bei der Veranstaltung zwei Aspekte wichtig, wie Kölbl betonte: "Wir wollen eine größtmögliche Sicherheit und den Schutz der Nachbarn zur Lärmbelastung wahren. Wobei ich an dieser Stelle anmerken muss, je länger die Eisbahn läuft, umso zufriedener fallen die Rückmeldungen aus." 

Das ist am 27. Dezember auf der Eisbahn geboten: 

Primär der Nachwuchs wird an diesem Tag ab 14 Uhr seinen Motorsport vorführen. Statt mit Motorrädern geht es mit Go-Karts auf die Eisfläche. Die Vier-Takt-Motoren werden mit Methanol betrieben, sind dadurch deutlich leiser und überschreiten den Wert von 60 Dezibel nicht. Spikes verhindern ein Schlittern der Go-Karts. Die Vorführung auf der Eisfläche soll unter zehn Minuten bleiben. 

Die Motorräder hingegen werden im Innenhof hinter der Frauenkirche aufgestellt, Funktion und Technik vorgeführt. Es gibt auch eine Autogrammstunde im eigens für die Veranstaltung aufgestellten Pavillon. Außerdem findet eine Tombola statt für die gemeinnützige Verwendung von Jugendförderung. Das Rathaus könnte zudem eine Leinwand zur Verfügung stellen, auf der der Sport in Form von Videos näher erläutert werden kann. 

Rainer Dachs, der zweite Präsident des Vereins, zeigte sich im Namen aller am Ende dankbar: "Wir freuen uns, dass wir die Chance bekommen, uns hier präsentieren zu dürfen ohne anzuecken. Unser Ziel ist es immer die Jugend zu präsentieren." 

mb

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