Stelen sollen Lust auf Sonderausstellung machen

Enthüllung vorm Museum: Feuerwehr dabei

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Applaus für die Hinweise zur Sonderausstellung "Wasser marsch": Am Donnerstag wurden sechs Stelen - verteilt im Altstadtgebiet - als Hinweisschilder zur Ausstellung im Heimatmuseum
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Wasserburg - Vertreter der Feuerwehr, der Stadt und des Heimatmuseums versammelten sich am Donnerstagabend an der Frauengasse um die Ergänzung zur Sonderausstellung "Wasser marsch" zu enthüllen.

Anlässlich des 150. Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Wasserburg ergänzen ab sofort sechs Stelen das Stadtbild, die auf die schwerwiegendsten Brandereignisse und Hochwasser der Vergangenheit sowie die Aufgaben der Feuerwehr hinweisen.

Feuer und Hochwasser sind seit jeher die größten Gefahren für Städte. Sie zu bannen ist Aufgabe der Feuerwehr. Die Stelen markieren Orte im öffentlichen Raum, an denen sich Feuerwehrgeschichte manifestiert. So blickt man in der Frauengasse am Stadtturm zum Türmer empor, der Brandwache hält. Im Bereich des Brucktors führt eine Stele den Betrachter unterhalb der Hochwassermarke von 2005. Auf dem Marienplatz und an der Palmanoanlage schaut man in das Inferno der großen Stadtbrände von 1874 und 1885, die diese Plätze und ihre Bauten verändert haben.

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Anhand des Grein-Bräus erklärt eine Stele auf der Burg, warum gerade die Brauereien die freiwilligen Wehren förderten. Die Stelen wurden vom städtischen Bauhof erstellt und im Stadtgebiet errichtet. Juliane Günther vom Museum Wasserburg hat gemeinsam mit Anne Mayerhofer die Texte geschrieben und Bilder ausgewählt. Die Informationen sind in leicht verständlicher Sprache gegeben. Weiterführende Informationen erhalten Interessierte in der aktuellen Sonderausstellung des Museums „Wasser marsch!

Die Geschichte der Wasserburger Feuerwehr“ und in der Festschrift zum Jubiläum „150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Wasserburg“. Die Stelen werden bis Mitte Juli diesen Jahres zu sehen sein. Am Donnerstagabend sprach Bürgermeister Michael Kölbl von einer schönen Möglichkeit, die Ausstellung dem Laufpublikum der Altstadt näher zu bringen und die Neugier auf die Sonderausstellung zu wecken.

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