18 Bücherpaten kümmern sich

Start geglückt: Der große Run auf die Bücherschränke

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Die kleine Viktoria durfte gemeinsam mit ihrem Papa und Bürgermeister Michael Kölbl gleich mal einen Blick in den Bücherschrank werfen und hat sich ein Buch ausgesucht.
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Wasserburg - Gefallen am Lesen haben viele Bürgerinnen und Bürger. Nun wird es zunehmende leichter, sich mit frischem Lesestoff einzudecken. Bürgermeister Michael Kölbl hat die Bücherschränke offiziell für geöffnet erklärt.

Mit so toller Resonanz hatte niemand rechnen können. Auf Antrag der Grünen Stadträte in Wasserburg und der sofortigen Begeisterung der anderen Fraktionen wurde in einer zügigen Vorbereitung das Angebot der Bücherschränke für mehr Stadtlebendigkeit ins Leben gerufen.

Derzeit stehen drei Bücherschränke mit vielerlei Themenauswahl zur Verfügung.

Bereits seitdem die ersten Werke in den umgestalteten Telefonzellen stehen, kommen viele Leseratten, um sich ein Buch zu leihen, auch das Behalten der Schmöker ist nicht verboten. "Wir freuen uns, mit den Bücherzellen wieder für mehr Angebot im Stadtalltag sorgen zu können und waren uns hier im Ausschuss fraktionsübergreifend so einig, wie bei selten einem Thema", lächelte das Stadtoberhaupt während der offiziellen Inbetriebnahme.

Beim Treffen vor dem Bücherschrank am Altstadtbahnhof kamen die Bücherpaten zusammen, die sich ab sofort um die Schränke kümmern werden. Krimis, Fantasygeschichten, Portraitbücher und Gedichtbände, auch Harry Potter Bücher wurden bereits gesichtet in den Regalen. Besonders rar - doch umso nachgefragter seien Kinderbücher, betonten zwei Bücherpatinnen.

Die insgesamt 18 Bücherpaten kümmern sich um die Sortierung der Bücher in den Regalen und halten die Schränke sauber. Jeweils einen Bücherschrank findet man am Altstadtbahnhof, am Bahnhof in Reitmehring sowie im Burgerfeld nahe St. Konrad.

Der Rathauschef dankte den Bücherpaten für das Engagement und zeigte sich überzeugt davon, dass die Bücherschränke Zukunft in Wasserburg hätten. Pro Bücherzelle hat die Stadt rund 500 Euro ausgegeben, es handelt sich um ausgemusterte Telefonzellen, die in frischem Anstrich gut ins Stadtbild passen. Der Wasserburger Karikaturist Reinhard Reindl stellt außerdem einige Karikaturen zur Verfügung, die den Bücherschränken an der Rückseite noch den pfiffigen Erkennungswert schenken sollen.

Quelle: rosenheim24.de

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