Barrierefreiheit für die Altstadt

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Erste Arbeiten sind gut realisiert worden - jetzt geht's stetig weiter
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Wasserburg - Schritt für Schritt soll die Altstadt barrierefrei werden. Einige Arbeiten konnten noch Ende 2013 fertiggestellt werden. Ausstehende Vorhaben werden in den nächsten Wochen realisiert.

Barrierefreiheit für die historische Stadt bedeutet viele Gedanken möglichst gut in die Tat umzusetzen.

Bautechniker Alexander Huber von der Stadt Wasserburg weiß, wie wichtig es ist, an der Barrierefreiheit in der Altstadt zu arbeiten. Es mache das Gesamtbild der Innenstadt bürgerfreundlicher, heißt es aus dem Rathaus.

Augenmerk Marienplatz und Arkadenzugang

Rund um den Marienplatz wurde in den vergangenen Wochen schon einiges angefangen, das auf eine Barrierefreiheit schließen lässt. Der Anfang: Abgeschlagene Stufen wurden kurzerhand zu Rampen umfunktioniert.  

Einige Übergänge sind bereits freigegeben

Einige Experten auf diesem Gebiet haben nach Rundgängen im Altstadt-Bereich eine Aufgabenliste erstellt. Nun gilt es, die Vorhaben weiter abzuarbeiten. So wird beispielsweise ein Geländer sowie eine Rampe am Übergang zwischen Marienplatz und Tränkgasse installiert. Stufen werden in fließende Läufe umfunktioniert.

Bürger sind geteilter Meinung

In der Umgebung nachgefragt, zeigen sich einige Fußgänger erfreut darüber, dass es bald entspannter möglich sein könnte, das Wasserburger Altstadtgebiet zu durchlaufen. Eine ältere Damen allerdings meinte: „Ich merk mit meinen müden Knochen bisher noch ganz wenig, dass Wasserburg hindernislos zu durchqueren ist. Da müssen die im Rathaus noch viel mehr schaffen“. Im Gespräch mit der Rentnerin berichtet sie über die Anstrengung, mit einem Rollstuhl durch die Innenstadt zu schieben: „Ich meide jeden Ausflug rund um den Marienplatz mit meinem Mann. Er sitzt im Rollstuhl und es ist sehr schwer, einen Rollstuhl durch die holperigen Ebenen und über Stufen zu schieben. Auch einige meiner Bekannten sind nicht mehr gut zu Fuß unterwegs und benutzen Gehstöcke, jede der alten Steinstufen nahe den Arkaden ist eine echte Herausforderung“. Zudem hätte ihre Enkelin mit dem Kinderwagen samt Urenkerl drin ein Schweres, die Arkaden zu schaffen, erzählt die Wasserburgerin.

Besserung soll kommen

Das Jahr 2014 hat begonnen und die Vorhaben der Stadtverwaltung sind bezüglich der Barrierefreiheit noch nicht abgeschlossen. Erst die Praxis wird zeigen, ob die Bürger und Besucher der Altstadt in Zukunft auf angenehmere Art und Weise bislang schwer passierbare Ebenen meistern können.

Quelle: rosenheim24.de

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