Jahreshauptversammlung von Freie Wähler-Wasserburger Block

Geehrte wurden überrascht

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Stadtrat Markus Pöhmerer ist nun Ehrenvorstand von Freie Wähler-Wasserburger Block
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Wasserburg – Ein Ehrenmitglied und zwei Ehrenvorstände wurden bei der Jahreshauptversammlung von Freie Wähler-Wasserburger Block gekürt, ein Geehrter dürfte allen bestens bekannt sein, handelt es sich doch um Altbürgermeister Dr. Martin Geiger.

„Haben wir nicht 1978 beschlossen, dass wir keine Ehrungen vornehmen“, witzelte Markus Pöhmerer. Diesem Gedanken widersprach Sindy Limmer wehemment, habe man doch eine handschriftliche Notiz gefunden, die Ehrungen erlauben würde bei Freie Wähler-Wasserburger Block. Für langjähriges Engagement als Vorstand und aktives Mitglied wurde Markus Pöhmerer zum Ehrenvorstand ernannt.

Die amtierende 1. Vorsitzende, Sindy Limmer, sprach Pöhmerer großen Dank für seinen Einsatz in den vergangenen Jahrzehnten, viele Jahre bis jetzt auch als Wasserburger Stadtrat, aus. „Es macht mir großen Spaß, für die Bürger etwas voranzubringen“, kam es Pöhmerer über die Lippen. Etwas irritiert wirkte er, weil er mit der Ehrung nicht gerechnet hatte, doch Sindy Limmer bestand auf die Auszeichnung, zeige diese doch die Wertschätzung für das Engagement.

Josef Wimmer wurde als Ehrenmitglied von Freie Wähler-Wasserburger Block ausgezeichnet. Er trat 1983 bei und brachte sich lange Jahre als engagiertes Mitglied und Vorstandsmitglied in die Geschicke der unabhängigen Wählergemeinschaft ein. Voll Freude nahm Wimmer seine Urkunde und den Sixpack Bier entgegen und dankte gerührt.

Altbürgermeister Dr. Martin Geiger wird zum Ehrenvorstand.

Altbürgermeister Dr. Martin Geiger war bei der Jahreshauptversammlung am Montagabend nicht anwesend. „Wir werden ihn besuchen und die Urkunde als Ehrenvorstand persönlich überreichen“, so Sindy Limmer. Punkt für Punkt eine runde Sache Die Jahreshauptversammlung von Freie Wähler-Wasserburger Block beim Huberwirt brachte immerhin ein Viertel der Mitglieder an den runden Tisch. Nach der gewohnt charmanten Begrüßung durch Sindy Limmer, die seit gut einem Jahr als 1. Vorsitzende fungiert, wurde bereits eine „reine Formsache“ durch Kassenprüfer Josef Wimmer laut, der darum bat, zukünftig das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr gleich zu setzen. „Ich habe die Kasse am 24. Oktober 2014 übergeben und bitte nun darum, dass beschlossen wird, dass die Kassenprüfung zukünftig etwa zum 31. 12.2015 stattfinden kann“, so Wimmer. Die Mitglieder zeigten sich vom Vorschlag angetan, der erste Beschluss wurde gefasst. Sindy Limmer blickte auf ein lebendiges Jahr von Freie Wähler-Wasserburger Block zurück. „Wir haben uns auf dem Nationenfest gut präsentiert, wir hatten Gelegenheit, uns bekannter zu machen“, so die 1. Vorsitzende weiter. Das Glücksrad mit Wasserburg im Detail sei ein Volltreffer gewesen, betonte Limmer. Weniger gut kam das Angebot der Speckbrote am Stand an. „Beim nächsten Nationenfest werden wir mit duftendem Kaffee die Gäste zu uns ziehen“, schlug Limmer vor.

Angebote der Freizeitgestaltung wären ideal, um sich den Bürgern vorzustellen. Im nächsten Jahr solle es eine Naturführung in der Umgebung, eine Klärwerksbesichtigung und eine Fahrt in ein Museum als Angebot für die Bürger geben. „So machen wir noch mehr auf uns aufmerksam“, gab sich die Vorstandschaft überzeugt.

Armin Sinzinger sprach sich dafür aus, dass die Stadtmeisterschaft im Schafkopf weiter durch die Wählergemeinschaft veranstaltet werden solle. „Es sind Jahr für Jahr mehr Mitspieler da und eine gesellige Runde von Schafkopffreunden aus Wasserburg und dem Umland“, so Sinzinger erfreut.

Finanzen stabil

Die Kassiererin Karin Heienbrock erläuterte, dass im aktuellen Jahr gut gewirtschaftet worden sei. „Wir sind sehr brav und geben wenig aus“, hieß es von Heienbrock süffisant. Durch Spenden seien die Ausgaben beim Nationenfest aufgefangen worden, die Mitgliedsbeiträge hätten weiter zu einem Plus auf den Konten geführt. 2750 Euro seien insgesamt auf den Konten angesammelt worden, so die Kassiererin.

Zu den Mitgliedsbeiträgen gab es noch einen Änderungsantrag durch die Kassiererin. „Derzeit haben wir noch unterschiedliche Beiträge der Mitglieder zu verzeichnen. Manche zahlen 15 Euro, andere 20. Das sollte endlich einheitlich funktionieren“, schlug Karin Heienbrock vor. Der Grund, warum es unterschiedliche Beträge seien, könne nur an den nicht geänderten alten Formularen liegen, war sich Lorenz Grasberger sicher. Die anwesenden Mitglieder beschlossen mit lediglich einer Enthaltung, dass es ab Januar 2016 einen Mitgliedsbeitrag in Höhe von 20 Euro geben wird. Stadträte plauderten aus dem Nähkästchen Markus Pöhmerer und Armin Sinzinger erläuterten einzelne Punkte aus dem Wasserburger Stadtrat.

Nicht alles, was man vorschlagen würde, werde fundiert behandelt, zeigte sich Pöhmerer unverständlich. Dabei gehe es bei den Themen fehlendes Bauland für Gewerbe und Einheimische sowie bei der Beschilderung für Radfahrer um wichtige Punkte, so Stadtrat Markus Pöhmerer. Pöhmerer ist als Feuerwehrreferent aktiv und erklärte, dass die Machbarkeitsstudien für die beiden Feuerwehrhäuser in Reitmehring und Wasserburg Stadt noch einige Hürden zu bewältigen hätten. Beide Vorhaben sollen gleichzeitig beginnen, ein Architekt solle sich um beide Bauprojekte gleichermaßen kümmern, berichtete Pöhmerer. Die Standorte seien jedoch noch nicht vollständig geklärt.

Das Thema Demographie wird in Wasserburg groß geschrieben. Markus Pöhmerer berichtete, dass sich der Stadtrat unter anderem in einem Workshop zahlreiche Gedanken zur Demographie und den Spuren der Zeit gemacht habe. „Wichtig bleibt einfach das Voranbringen von Sozialbauten im Stadtgebiet“, so Pöhmerer.

Quelle: rosenheim24.de

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