Bauausschuss zum Thema Mülltonnen-Häuschen

Anliegen der Burgau-Bewohner findet offenes Ohr

Wasserburg - Es war ein einstimmiger Beschluss des Bauausschusses: Der Bebauungsplan von 1989 für die nördliche Burgau wird über Bord geworfen und muss einer zeitgemäßen Lösung weichen.

Der 1989 beschlossene Bebauungsplan für die nördliche Burgau sieht keine freistehenden Mülltonnenhäuschen vor. Der Grund: Man wolle ein geschlossenes Straßenbild schaffen, indem man verhindere, dass verschiedene freistehende Anlagen die Vorgärten dominieren. 

Das soll sich jetzt ändern, wie das OVB berichtet. Nachdem sich mehrere Anwohner in einer Bürgerversammlung im November über die aktuelle Mülltonnen-Situation beschwerten, griff der Wasserburger Bauausschuss das Thema in seiner letzten Sitzung auf. "Ich habe keine Lust auf eine Mülltonnenausstellung vor dem Haus. Im Winter womöglich noch mit festgefrorenen Deckeln", beschwerte sich der Anwohner Heinz Matzke gegenüber dem OVB. 

Er fand auch Unterstützung im Bauausschuss. Mehrere Mitglieder vertraten die Ansicht, dass die Einführung der vielen verschiedenen Mülltonnen zur Mülltrennung auch ein Umdenken bei der Bausituation zur Folge haben sollte. "Wo es früher eine Tonne gab, gibt es jetzt drei", argumentierte SPD-Stadträtin Friederike Kayser-Büker. 

Und die Bürger hatten mit ihrem Anliegen Erfolg: Es wird nun eine Lösung für das gesamte nördliche Burgau geben. Dort sollen jetzt freistehende Mülltonnenhäuschen ebenso wie in den anderen Stadtteilen genehmigt werden.

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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