Am 3. Mai erste "Fridays for Future"-Demo in der Innstadt 

Wasserburger Schüler streiken lautstark für besseren Klimaschutz

+
  • schließen

Wasserburg - "Die Zeit des Schweigens ist vorbei. Es ist Zeit, dass wir auch in Wasserburg laut werden auf den Straßen. Zeigt Solidarität und streikt diesen Freitag mit uns in Wasserburg." Mit diesen Worten ruft die erstmalig zu einer "Friday's for Future"-Demonstration in der Innstadt auf. 

Bilder von der Demo:

Fridays-for-Future-Demo in Wasserburg

Vorbericht

"Wasserburg for Future" - die Schülerstreiks sind auch in Wasserburg angekommen. Am frühen Freitagnachmittag, 3. Mai, veranstaltet die "Linksjugend'solid Wasserburg am Inn" zusammen mit der Initiative "Fridaysforfuture München" die erste Demo von Schülern in der Altstadt

"Die Regierung handelt trotz mehr und mehr Druck nicht. Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Menschen, vor allem aber für die Jugend. Wir leiden am meisten unter den Folgen des Klimawandels." Diese Meinung werden die demonstrierenden Jugendlichen am Freitag in Wasserburg vertreten, ganz nach dem Vorbild der jungen Aktivistin Greta Thunberg aus Schweden. Die 16-Jährige ist inzwischen ein bekanntes Gesicht im Kampf für eine bessere Klimapolitik. Sie rief die globale Bewegung "Fridays for Future" ins Leben. Seither finden regelmäßig Schulstreiks statt. Die Demonstrationen unter dem Hashtag #FridaysforFuture haben sich inzwischen großflächig in ganz Europa und anderen Kontinenten der Welt ausgebreitet. 

Rund 100 Schüler und Eltern erwartet

Auch in der Region, wie in Traunstein oder Rosenheim fanden in der Vergangenheit bereits laute Demonstrationszüge von Schülern statt. 

Der Unterschied von "Wasserburg für Future" im Vergleich zu anderen Demonstrationen in der Region: Der Streik findet nicht während der Unterrichtszeit statt, sondern erst ab 13.30 Uhr. Treffpunkt ist auf dem Platz hinter der Frauenkirche zwischen Marienplatz und Herrengasse. Anschließend soll ein Demozug durch die Altstadt ziehen. Zum Abschluss der Veranstaltung planen die Initiatoren eine Abschlusskundgebung. Wie viele Teilnehmer mitmachen werden, ist noch nicht bekannt, die Veranstalter rechnen aber mit rund 100 Schülern und Eltern

Die "Linksjugend'solid Wasserburg am Inn" wolle sich mit der Aktion am Freitagnachmitag deutlich zum Thema Klimaschutz positionieren und auf die bestehenden Probleme in der Klimapolitik hinweisen. Einige Mitglieder waren am 1. Februar auch schon bei einem Schülerstreik in München dabei. 

mb

Zurück zur Übersicht: Wasserburg

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT