Besitzer zieht Anzeige gegen Vandalen zurück

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Wasserburg - Ein polizeibekannter Vandale hauste unberechtigt in einer Gartenhütte. Daraufhin erstattete der Besitzer Anzeige - und zog nun seinen Strafantrag kurioserweise zurück:

Wie bereits bekannt wurde, befand sich seit geraumer Zeit in einem Garten unterhalb des Achatzberges eine 54-jährige Person im Garten und bewohnte dort unrechtmäßig mit einer Bekannten die im Garten befindliche Gartenhütte. Wie der Eigentümer des Gartens mitteilte, wurden durch die Person auch zum Teil Bäume abgeschnitten, um diese im Holzofen der Gartenhütte zu verbrennen.

Der Gartenbesitzer selbst wurde damals von einem angrenzenden Gartennachbarn auf die Abfälle und Zustände auf dessen Grund aufmerksam gemacht. Daraufhin entschloss sich dieser zur Anzeigeerstattung. Als nun der polizeibekannte Hüttenbesetzer von der Polizei aufmerksam gemacht wurde, dass dieser die Hütte verlassen soll, beleidigte dieser nur die Polizeibeamten.

Nun zog der Gartenbesitzer den Strafantrag überraschenderweise zurück und begründete dies damit, dass er der Person eine Chance geben wolle, welche sich auf seinem Grund und Boden ohne dessen Erlaubnis niederließ, Bäume fällte und Unrat und Müll ablagerte. Den Sinneswandel vollzog er nach einem Gespräch mit dem Gartennachbarn, welcher ihn damals auf die Missstände aufmerksam machte und ihm den Gang zur Polizei riet. Der Gartennachbar würde sich nun um den Mann kümmern, welcher bereits in sozialen Einrichtungen in Wasserburg aufgrund von Gewaltausbrüchen Hausverbot hat.Die Anzeige wird nun ohne den Strafantrag des Anzeigeerstatters an die Staatsanwaltschaft übergeben.

Pressemeldung Polizei Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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