Erinnerung an die Schlacht am Magdalenenberg

Gedenken wichtiger als je zuvor

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Wasserburg - Es war im November 1705. Eine unvorstellbare Situation muss die Schlacht vor den Toren der Stadt gewesen sein. Darum wird nun jedes Jahr daran gedacht, mit einem Gedenkzug bis hinauf zur Achatz-Kapelle.

Totengedenken, Kranzniederlegung, Marsch durch das Stadtgebiet. Seit vielen Jahrzehnten wird jährlich von der Altstadt Wasserburg hinauf zur Achatz-Kapelle gegangen, tief in Gedanken an die Opfer, die es vor 310 Jahren zu beklagen gab. Die Schlacht war von 21. bis 23. November 1705 - Beim Widerstand gegen die kaiserlich-österreichische Besatzung am Magdalenenberg kamen damals viele Menschen um.

Gedenken an Schlacht am Magdalenenberg

Auch am Freitagabend versammelten sich zahlreiche Mitglieder von Stadtkapelle, Stadtvertretern, Gebirgsschützen-Kompanien aus Bad Endorf, Rosenheim, Söllhuben, Hofmark und der weiteren Gegend. Bürgermeister von den Wohnsitzgemeinden, Krieger- und Soldaten-Gemeinschaften sowie Schützen und weiteren Gruppen kamen zur Andacht und einem Gedenkzug durch das Stadtgebiet von Wasserburg.

Der starke Regen schränkte etwas ein, die Fahnenabordnungen schützten ihre wertvollen Fahnen, die Trachten hielten dem Regenwasser stand.

Bürgermeister Michael Kölbl hielt ebenso Inne wie auch die vielen weiteren Anwesenden. Die heutige Zeit verdeutliche, dass Frieden eines der wichtigsten Dinge sei, die es auf der Welt gäbe, zeigten sich die Anwesenden einig. Freundschaft unter den Ländern und die Bedeutung der Europäischen Union galten als Diskussionsgrundlage während der Zusammenkunft. Ein Gedenken an der Achatz-Kapelle ist jedes Jahr Zeichen der Verbundenheit mit den Opfern dieser Schlacht, die 1705 vielen Menschen das Leben gekostet hatte. Der Regen verkürzte die Wegroute ein bisschen, das Gedenken jedoch wurde keineswegs reduziert.

Quelle: rosenheim24.de

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