Igel Ferdinand im Hotel Gerlinde 

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Igel Ferdinand geht es bei Familie Hieke richtig gut, Igelfutter und Wärme tun dem kleinen Kerlchen sichtlich gut.
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Wasserburg – In vielen Gärten wohnen Igel. Die kleinen Gesellen können ihre Winterruhe durchaus draußen überleben, vorausgesetzt das Körpergewicht stimmt. Das war bei Ferdinand zu gering.

Der kleine Ferdinand hat gut Appetit. Der junge Mitbewohner von Familie Hiecke lebt in einem Nest aus Sägespäne und einer kleinen Höhle. Wichtiger Begleiter ist die Wärmelampe für den wenige Monate alten Igel. Gerlinde Hiecke hat den Igel im Herbst im Garten entdeckt und gemerkt, dass er viel zu leicht ist, um den Winter draußen zu überstehen. „Ein Igel sollte mindestens 500 Gramm wiegen, damit er die kalten Monate durchhält. Bei Ferdinand hat das zunehmen draußen aber nicht funktioniert, darum wohnt er jetzt momentan bei uns drinnen“, erklärt Gerlinde Hieke im Gespräch mit wasserburg24.de.

Igel Ferdinand im Kuschelnest

Auf dem Speiseplan von Igel Ferdinand stand am Anfang Katzenfutter, diesen Geschmack bevorzugt er auch heute noch. „Wir haben aber mittlerweile die Ernährung umgestellt auf spezielles Igelfutter“, erzählt die vorübergehende „Igel-Tagesmutter“ Gerlinde Hieke. Darin enthalten sind genau die Nährstoffe, die dem Igel zu Kräften verhelfen.

Außerdem wurde Ferdinand gegen sogenannte Lungenwürmer geimpft. „Wenn man im Garten Igel husten hört, dann ist das ein Zeichen dafür, dass sie Lungenwürmer haben“ so Hieke. Ferdinand hat es richtig gemütlich in seinem Nest, er kuschelt sich zusammen und hat schon fast 200 Gramm zugenommen. „Damit können wir sehr zufrieden sein“ zeigt sich Gerlinde Hieke glücklich. Ende Januar darf Ferdinand mit seinem Nest ins Freie. „Er zieht mit seinem Nest nach Draußen und wird vorerst von uns weitergefüttert, bis er es ganz alleine schafft“ so Hieke weiter. Sie hat den putzigen Kerl sehr ins Herz geschlossen und kümmert sich rührend um den vorübergehenden Mitbewohner.

Unterstützung kam von der ortsansässigen Tierärztin, die sie auch ermutigt hatte, das Tier aufzupäppeln. Diese Aufgabe übernimmt Gerlinde Hieke nun schon seit fast zehn Wochen. Ferdinand hat seine Lebensretterin gefunden.

Quelle: rosenheim24.de

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