Grünes Licht für einzige Altstadt-Ampel

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Einweihung der Ampelanlage und des Gehwegs von der Burg hinab in die Altstadt.
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Wasserburg - Absolut souverän hat Werner Gartner in Vertretung des Bürgermeisters die Gäste bei der Einweihung zur Ampelanlage an der Burg und den barrierefreien Gehwegen informiert.

Lange hatte man darauf gewartet, nun ist es endlich zu einem Happy End gekommen. Die lang ersehnte Ampelanlage an der Burg in Wasserburg und die errichteten Gehwege und barrierefreien Zugänge zwischen Rampe und Altstadt wurden feierlich eröffnet. Der zweite Bürgermeister Werner Gartner informierte die Festgäste über den langen Werdegang des Vorhabens. "Bereits 1985 hat es nach einem Antrag die erste Prüfung gegeben, ob hier in diesem Bereich eine Ampelanlage oder ein Zebrastreifen realisierbar sei", berichtet Gartner. Immer wieder wurde eine Ampelschaltung ins Gespräch gebracht, stets haben Stadträte und Referenten aus Wasserburg versucht, hier Bewegung in die Sache zu bekommen.

Einweihung der Ampel an der Burg

Jetzt kamen neben Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann, den Vorständen der Stiftung Attl und weiteren Offiziellen aus Kommunalpolitik und verantwortlichen Stellen, die mit dem Projekt zu tun hatten, auch einige Bewohner vom Seniorenheim Maria Stern. "Wir sind sehr froh, dass sich hier etwas getan hat und ab sofort ein Spaziergang Richtung Altstadt möglich wird", freute sich eine Bewohnerin.

"Dieser Gehweg ist eine besonders wichtige Aufgabe gewesen" hieß es in der Rede von Werner Gartner. Die Schulkinder aus der Burgau, die in die Altstadt zu den Schulen gehen, hätten jetzt eine bessere Verbindung, so der zweite Bürgermeister weiter.

Gartner dankte Allen, die in irgendeiner Weise an dem Gesamtprojekt beteiligt waren. Auch dem Vermessungsamt sei gedankt, denn hier wurde Grund zur Verfügung gestellt, um beispielsweise die Ampelanlage und den Übergang nahe des Seniorenheims realisieren zu können. Während der Pfingstferien wurde die Querungshilfe an der Rampe errichtet, während der Sommerferien dann die Ampelanlage und den breiteren Gehweg entlang der Schmidzeile.

Der finanzielle Teil

Man habe die Kosten gut eingehalten, die vielen Hundert Tausende Euro, die diese Maßnahme verschlungen habe, seien mit einigen Fördermitteln minimiert worden. Die tatsächlichen Kosten seien niedriger gewesen, als es zuvor vermutet wurde. Die Ampelanlage, die mit 18.000 Euro veranschlagt war, hat beispielsweise schlussendlich gerade einmal 14.000 Euro gekostet. Auch bei den weiteren Ausgaben sei man eher unter den Planungen gewesen, hieß es von mehreren Seiten. "Schön auch, dass sogar die Denkmalschützer Gefallen an der Integration des Gehweges in das historische Stadtbild fanden", schloss Werner Gartner seine Eröffnungsrede.

Quelle: rosenheim24.de

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