Zwischen Steinzeit und Barock

Heimatverein auf Zeitenschau

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Für die Herbstfahrt des Heimatvereins sind noch ein paar Plätze frei

Wasserburg - Wer die Stationen zwischen Steinzeit und Barock erkunden möchte, kann sich der Herbstfahrt des Heimatvereins anschließen.

Mit viel Kreativität und Wissen leitet Dr. Martin Geiger auch die diesjährige Herbstfahrt wieder. Seine Ausführungen haben Tradition und werden von den Interessierten sehr geschätzt.  

Wer sich der Herbstfahrt des Heimatvereins noch anschließen möchte, hat jetzt Gelegenheit dazu.

Die jährliche Herbstfahrt des Heimatvereins führt in diesem Jahr an fünf Tagen der ersten Septemberwoche in das Obere Donautal, das, von Oberbayern aus gesehen, etwas abseits der gewohnten Reiserouten liegt. Dabei findet man selten auf so engem Raum so viele naturräumliche, kunst-, kultur- und siedlungsgeschichtlich bedeutende Zeugnisse nebeneinander, wie hier.

Ausgangspunkt der Exkursionen wird die Fürstlich Hohenzollerische Residenzstadt Sigmaringen sein, der Endpunkt des tief eingeschnittenen, von zahlreichen Burgruinen gesäumten Tals der noch jungen Donau, die sich hier ihren Weg nach Osten durch die Schwäbische Alb zu bahnen hatte, obwohl sie erst kurz zuvor ihr gesamtes Wasser in der Donauversickerung unterirdisch dem Rhein zuführen musste. Unsere Fahrt zum berühmten Kloster Beuron wird uns dies ebenso erleben lassen, wie die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte Südwestdeutschlands bei einer Führung im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.

Einen Schwerpunkt der Fahrt bilden zweifelsohne die archäologischen Fundstätten der Heuneburg und beim Federsee. Erstere ist eine der bedeutendsten Fund- und Forschungsstätten der Hallstattzeit in Mitteleuropa. Seit Jahrzehnten wird hier geforscht und es treten immer wieder sensationelle, neue Funde zutage, die unsere Kenntnisse über die sogenannte Keltenzeit erweitern. Einen Einblick in diese Arbeit werden der Besuch des Heuneburgmuseums und die Führung in der Heuneburg selbst vermitteln.

In eine ganz andere Epoche werden die Teilnehmer der Fahrt beim Besuch der Weltkuturerbestätte Federseegebiet versetzt werden. Die hier immer wieder entdeckten Funde zeigen beispielhaft die Epochen der frühesten Besiedlung des gesamten Voralpenraumes in allen ihren wirtschaftlichen und sozialen und Zusammenhängen.

Der letzte Tag wird der ehemals Freien Reichsstadt Biberach gewidmet sein. Stadtbild und Geschichte dieser Stadt können exemplarisch für die erfolgreiche Tradition einer Stadt stehen, die auch den Schritt in die „postmoderne Freizeit-, Informations- und Industriegesellschaft“ bewältigt hat, ohne ihren Charakter preiszugeben. Der Besuch in der seit dem 16. Jahrhundert in Betrieb befindlichen Lederwalke einer Gerberei für Sämischleder wird dies auch bestätigen können.

Für diese von Dr. Martin Geiger sachkundig geleitete Studienfahrt des Heimatvereins sind noch zehn Plätze in Doppelzimmern und ein Platz im Einzelzimmer frei. Die Anmeldunterlagen und die detaillierte Fahrtbeschreibung erhalten Sie im Stadtarchiv in der Kellerstraße.

Pressemitteilung Heimatverein Wasserburg / Regina Mittermair

Quelle: rosenheim24.de

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