Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Vegan-vegetarisches auf dem Christkindlmarkt Wasserburg

Fleischlose Kulinarik: Hier werden sogar die Teller mitgegessen

Vegan-vegetarischer Stand auf dem Christkindlmarkt Wasserburg am Inn
+
Hier können die Teller ebenfalls verzehrt werden: Stefan Passter serviert fleischlose Alternativen am vegan-vegetarischen Stand auf dem Christkindlmarkt in Wasserburg.

Bio-Gin, „Chili sin Carne“, „Chana Chaat“ - auf dem Christkindlmarkt finden sich neben der klassischen Kulinarik auch ausgefallenere Alternativen: Ein Blick hinter die Kulissen des vegan-vegetarischen Stands von Stefan Passter und Julia Jäger.

Wasserburg am Inn - Zum ersten Mal betreiben die beiden Wasserburger den Stand direkt unter den Magnolienbäumen gegenüber der Kinder-Eisenbahn in der Salzsenderzeile.

Yoga vereint mit vegan-vegetarischem Essensstil

„Wir haben schon des Öfteren Catering gemacht. Als die Frage seitens des WFV aufkam, ob wir uns einen Stand auf dem Christkindlmarkt vorstellen könnten, haben wir gesagt: Das probieren wir aus“, erzählt Stefan im Gespräch mit wasserburg24.de.

Der vegan-vegetarische Stand auf dem Christkindlmarkt in Wasserburg.

Julia und Stefan bieten im „Haus Innhöhe“ unter anderem Yoga-Kurse, Wellness-Angebote und Wanderungen an. Julia verzichtet auf tierische Produkte. Stefan hingegen genehmigt sich - wenn auch selten - auch einmal ein gutes Stück Fleisch.

Vegan-vegetarische Speisen sind dennoch heutzutage vom Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Daraus entstand die Idee, den Besuchern neben Heißgetränken um Chai Latte und Bio-Gin mit Ingwer oder Holler auch fleischlose Köstlichkeiten näher zu bringen.

Indisches Streetfood und „Chili sin Carne“

Zum Einen bieten die beiden „Chana Chaat“ an: Dabei handelt es sich um ein indisches Streetfood mit Kichererbsen und Kartoffeln, garniert mit Zwiebeln, Erdnüssen, Granatapfelkernen, getoppt mit Tamarinden- und Joghurt-Kräuter-Soße. „In Indien sehr populär, doch bei uns kennt das kaum einer“, sagt Stefan.

Serviert wird der Salat auf kleinen Tellern aus Palmblättern. Sie sind genauso recycelbar wie die Schüsseln für das „Chili sin Carne“, das Julia mit wechselndem Gemüse wie Graupen, Mais, Kartoffeln, Tomaten, Paprika, Bohnen Röstwiebeln und Sonnenblumenkernen zubereitet.

Wird auf recycelbaren und sogar essbaren Tellern serviert: „Chana Chaat“ und rechts im Bild „Chili sin carne“.

„Die Schüsseln können sogar mitgegessen werden, da sie aus gepresster Kleie sind“, betont Stefan grinsend. Wie so ein Teller schmeckt, wollen wir von ihm wissen: „Geschmacksneutral, wie ein Knäckebrot mit viel Fasern. Zugegeben, es ist schon gewöhnungsbedürftig, doch viele essen die Schüssel mit oder tunken Teile davon in die Soße.“

Vegan-vegetarischer Stand wird teils auch boykottiert

Und wie kommen die exotischen Speisen bei den hiesigen Besuchern des Christkindlmarkts an? Auch, wenn es sich langsam herum spricht, dass es neben der Bratwurst- oder Fischsemmel auch fleischlose Alternativen gibt: So mancher Gast muss schon weit über seinen Schatten springen, weil er mit dem Veganismus nichts anfangen kann, räumt Stefan ein.

„Wir hatten schon welche, die auf uns zugesteuert sind und beim Schild vegan prompt auf dem Absatz kehrt gemacht haben. Diejenigen aber, die sich für unsere Speisen entscheiden, denen schmeckt es. Sie schwärmen und kommen wieder. Wir waren zweimal schon restlos ausverkauft.“

mb

Kommentare