Obacht Autofahrer!

Deshalb läuft am Mittwoch die Kamera an der Wasserburger Realschule

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Am Mittwoch, 18. September, wird der Verkehr in der Altstadt an der Realschule gezählt. 
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Wasserburg - Am Mittwoch, 18. September, wird im Altstadtbereich an der Realschule für einen Tag der Verkehr gezählt. Was steckt dahinter? 

Konkret betroffen ist der Kreuzungsbereich der Unteren Innstraße und der Landwehrstraße bei der Anton-Heilingbrunner-Realschule und dem Altstadtkindergarten. Hier möchte die Stadt mithilfe eines beauftragten Verkehrsplanungsbüros die Zahl an passierenden Autos erfassen. 

Die Kamera wurde bereits am 17. September an der Ecke Realschule/Turnhalle installiert, läuft aber erst ab Dienstagnacht für insgesamt 24 Stunden. Sie erfasst damit alle Autofahrer, die den gesamten Mittwoch diesen Bereich befahren

Dabei müssen die Fahrer - darunter viele Eltern von Kindergarten- und Schulkindern - in Bezug auf die Video-Zählung keinerlei Bedenken hegen: Die Aufzeichnungen würden so stark verpixelt, dass Gesichter nicht erkennbar seien und der Datenschutz gewahrt bleibe.

Hier wird gerade die Kamera installiert. Sie läuft den kompletten Mittwoch und zählt alle den Bereich passierende Autos. 

Der Grund für die Zählung habe jedoch nichts mit der allgemeinen derzeitigen Debatte um die Verkehrsberuhigung im Altstadtkern der Stadt zu tun, bei der man langfristig an einer Lösung arbeitet, den Verkehr in der gesamten Altstadt zu reduzieren

Die aktuelle Verkehrszählung drehe sich lediglich um die Frage, ob sich in dem Bereich rund um den Altstadtkindergarten und der Realschule eine verkehrsberuhigte Zone errichten lassen könnte. Den ersten Schritt zur Beantwortung mache die Verkehrszählung, wie Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann gegenüber wasserburg24.de erläutert. 

"Geplant ist in naher Zukunft den Pausenhof der Realschule umzugestalten und dazu brauchen wir auch konkrete Zahlen was den Durchgangsverkehr betrifft", erklärt Herrmann. 

Problematisch sei in diesem Bereich neben dem Hol- und Bringservice der Kinder von Seiten vieler Eltern auch die Parksituation. Häufig würde derart wild geparkt, dass Einsatzfahrzeuge wie die der Feuerwehr kaum mehr Platz hätten. "Wir wollen hier eine runde Sache und dazu gehört beispielsweise auch ein vernünftiger Gehweg", betont die Stadtbaumeisterin abschließend.

mb

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