Data Mining

Jetzt wird der "gläserne Wähler" präsentiert

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Wie tickt der Wähler in Wasserburg?
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Wasserburg - Das Forschungsprojekt wirkt wie eine Art Erkenntnis-Auswertung mit Ziel des "Gläsernen Wählers". Seit Dezember liefen die Forschungsarbeiten mit den anonymen Wahlinformationen. Auf das Ergebnis sind nun viele gespannt.

Am 6. Juli werden Ergebnisse bekannt gegeben, die eine Forschungsarbeit bezüglich der Wahlgewohnheiten und Zusammenhänge aus Informationsgabe und Wahlengagement erarbeitet hatte. Im November 2014 hatte der Hauptausschuss grünes Licht für diese Forschung gegeben, die anonym und höchstmöglichem Datenschutz gemacht wurde.

Bald wissen die Parteien aus dem Stadtgebiet mehr über den Bürger, der wahlberechtigt ist. Durch Informationen aus Wahlprospekten der sieben politischen Gruppierungen, die bei der Kommunalwahl 2014 in Wasserburg angetreten sind sowie aus den Auswertungscodes der Stimmzettel erstellte Prof. Dr. Johannes Grabmeier von der Technischen Hochschule Deggendorf eine Art Verhaltensmuster, ein Data Mining, das den Parteien und Kandidaten der politischen Gruppierungen erläutern soll, wie sich der potentielle Wähler Wasserburgs verhält, welche Eigenheiten er hat und wie er einzuordnen sei.

Warum ein Wähler sich so verhält, bleibe jedoch auch ihm verborgen, so Grabmeier.

Es sei eine Art Modellierung der Stimmzettel, vergleichbar mit einem Warenkorb, erklärte Grabmeier bei der ersten Vorstellung des Projekts im November. Jetzt - gut ein halbes Jahr später - werden Ergebnisse bekannt gegeben. Besonderheiten, Verhaltensmuster und alles weitere, was das sogenannte Data Mining über den Wasserburger Wähler herausfinden konnte, soll den Parteien und der Stadt helfen können, den Wähler besser zu verstehen.

Am 6. Juli ab 18 Uhr können alle interessierten Bürger bei dieser Informationsveranstaltung mit dem Stadtrat dabei sein.

Das Forschungsprojekt mit der Stadt Wasserburg sei durch einen Kontakt mit einem Wasserburger zustande gekommen, hieß es im November 2014 vor dem Hauptausschuss.

Gleiches Data Mining habe er bereits für die Gemeinde Schierling erarbeitet und den Verantwortlichen der Kommune interessante und aufschlussreiche Auswertungen geben können, erklärte Prof. Dr. Johannes Grabmeier. „Ich möchte darauf hinweisen, dass die Anonymität der Bürger zu keinem Zeitpunkt in Gefahr ist und finde dieses Projekt hochinteressant“ betonte Bürgermeister Michael Kölbl vor einigen Monaten.

Quelle: rosenheim24.de

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