Im Wasserburger Stadtteil Burgau

Keime im Trinkwasser: Abkochverfügung jetzt aufgehoben

Wasserburg am Inn - Da die im Versorgungsnetz gemessenen Chlorwerte der vorgegebenen Konzentration entsprechen, ist nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim die Abkochverfügung für den Stadtteil Burgau ab sofort wieder aufgehoben.

UPDATE, Samstag, 12.30 Uhr - Abkochverfügung aufgehoben

Wie berichtet, wurde den Stadtwerken am späten Donnerstagnachmittag vom Labor mitgeteilt, dass bei einer routinemäßig durchgeführten Wasserprobe Keime festgestellt wurden. Die Stadtwerke hatten daraufhin in Rücksprache mit dem Gesundheitsamt umgehend eine Abkochverfügung für den Stadtteil Burgau erlassen und am Freitagmorgen mit der Chlorung des Trinkwassers begonnen. 

Auch weitere Wasserproben wurden und werden genommen. Die Chlorung des Trinkwassers wird erst aufgehoben, nachdem ausschließlich keimfreie Wasserproben vorliegen. Die Chlorung ist ein nach der Trinkwasserverordnung zugelassenes Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser. Bei der Verwendung des gechlorten Wassers ist mit keinen negativen Auswirkungen auf die Gesundheit zu rechnen.

Pressemeldung Stadt Wasserburg

UPDATE, Freitag, 7.20 Uhr - Pressemeldung Landratsamt

Betroffen ist aktuell nur die Burgau, die anderen Wasserburger Stadtteile müssen das Trinkwasser derzeit nicht abkochen. 

Die Abnehmer werden aufgefordert, Wasser nur abgekocht zu verwenden, wenn es als Trinkwasser, zur Zubereitung von Getränken und Nahrung, insbesondere für Säuglinge sowie alte und kranke Menschen, zum Abwaschen von Salaten, Obst und Gemüse, zum Spülen von Gefäßen, in denen Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden oder zum Zähneputzen und zur Mundhygiene gebraucht wird. Diese Aufforderung gilt so lange, bis eine ausreichende Chlorkonzentration im Leitungsnetz vorhanden ist. 

Das Wasser muss sprudelnd aufgekocht werden und anschließend eine Abkühlzeit von mindestens zehn Minuten eingehalten werden, um eventuell vorhandene Keime wirksam abzutöten. Eine Ursache für die Verkeimung kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Sobald das Trinkwasser nicht mehr abgekocht werden muss, werden die Stadtwerke entsprechend darüber informieren.

Pressemeldung Landratsamt Rosenheim

Die Erstmeldung:

Bei einer routinemäßig durchgeführten Trinkwasseruntersuchung wurden in der Burgau Keime im Trinkwasser festgestellt. Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Rosenheim muss daher vorsorglich das Trinkwasser abgekocht und gechlort werden.

Betroffen ist aktuell nur die Burgau. Die anderen Wasserburger Stadtteile müssen das Trinkwasser derzeit nicht abkochen. Die Abnehmer werden aufgefordert

  • Wasser für die Verwendung als Trinkwasser
  • Wasser für die Zubereitung von Getränken, Nahrung, insbesondere für Säuglinge, alte und kranke Menschen
  • Wasser zum Abwaschen von Salaten, Obst und Gemüse
  • Wasser zum Spülen von Gefäßen, in den Lebensmittel zubereitet oder aufbewahrt werden (es sei denn es werden Geschirrspülmaschinen verwendet)
  • Wasser zum Zähneputzen und zur Mundpflege

nur abgekocht zu verwenden, bis eine ausreichende Chlorkonzentration im Leitungsnetz vorhanden ist.

Dazu sollte das Wasser sprudelnd aufgekocht werden und anschließend eine Abkühlzeit von mindestens zehn Minuten eingehalten werden, um eventuell vorhandene Keime wirksam abzutöten.

Eine Ursache für die Verkeimung kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Sobald das Trinkwasser nicht mehr abgekocht werden muss, werden die Stadtwerke entsprechend darüber informieren.

Pressemitteilung der Stadtwerke Wasserburg am Inn

Rubriklistenbild: © picture alliance/Lukas Schulze

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