Jungunternehmer kamen groß raus

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Die Gewinner auf der Bühne
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Wasserburg - Beim Meggle-Gründerpreis 2013 wurden drei Jungunternehmer bei einem großen Festabend im Rathaussaal für ihren Geschäftssinn geehrt. **Jetzt mit allen Videos**

Jungunternehmer sein, bedeutet, sein ganzes Herzblut in die eigene Geschäftsidee zu bringen. Das weiß auch Toni Meggle. Er überreichte am Freitagabend im Wasserburger Rathaussaal drei jungen Firmen den Meggle Gründerpreis und jeweils einen Geldwert. 30 Firmen hatten sich beworben. Es gab Bewerbungskriterien, wie etwa das Bestehen des Unternehmens zwischen drei und sieben Jahren. Und auch der regionale Faktor zählte. Die Jury hatte sich alle Geschäftsideen genau angeschaut und viele Woche beraten. In der Jury saßen: Anja Schatt-Steiner, Geschäftsführerin Schatt Holding GmbH, Prof. Dr. Heinrich Köster, Fachhochschule Rosenheim, Gerd Maas von Die Familienunternehmer ASU e. V., Gerhard Schloots von der Kreishandwerkerschaft Rosenheim und Peter Eicher von der Kreishandwerkerschaft Traunstein. Die Koordination des Gründerpreises übernahm Christine Völzow von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft.

Meggle Gründerpreis! Feierliche Verleihung

Viele Gäste beobachteten die Feier

Zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft waren bei der Verleihung mit anwesend. Neben Grußworten von Toni Meggle und der Juryleiterin Anja Schatt-Steiner gab es einen Dialog zwischen Toni Meggle und Abtprimas Dr. Notker Wolf zu Alltagsthemen. Geleitet wurde dieses Gespräch von der Kunsthistorikerin Dr. Sonja Lechner. Meggle betonte darin, dass es insbesondere im Sinne eines nachhaltigen Wirtschaftens nicht nur auf das WAS ankommt, sondern auch auf das WIE. Nur mit dem Menschen im Mittelpunkt und festen Werten als Basis könne eine erfolgreiche Firma über Generationen hinweg gedeihen. Dies gelte es auch den heutigen Preisträgern im übertragenen Sinne in die Preisurkunde zu schreiben, hieß es weiter. Der Firmenchef stellte an diesem Abend auch das Buch seines Freundes Abtprimas Wolf vor. Dieser hat zusammen mit dem Münchner Fotograf Hans-Günther-Kaufmann den Bildband „ora et labora – das Prinzip Benedikt“ herausgegeben.

Drei Firmen voller Euphorie

Die drei nominierten Jungunternehmer hatten bis zur Verleihung selbst keine Ahnung, welchen Platz sie beim Meggle Gründerpreis 2013 einnehmen würden. Anja Schatt-Steiner stellte die Firmen vor. Ein Firmenportrait als Kurzfilm brachte weitere Informationen über den Arbeitsalltag der Sieger. Der 1. Preis mit einer Prämie von 25 000 Euro ging an Envento Windenergie GmbH aus Bergen in Vertretung Gechäftsführer Dr. Lars Matthes. Die Gründeridee liegt in der Vertikalen Kleinwindanlage. Den 2. Preis holte sich Bioteaque aus Traunstein. Hier wird von den Geschäftsführern Bernhard Koller und Armin Wagner der Vertrieb an speziellem Bio-Tee vorangetrieben. Der Zweitplatzierte erhielt  15000 Euro. Als Drittplatzierter von der Bühne ging Alois Grundner von der Firma meineumwelt GmbH Vogtareuth. Die Gründeridee liegt in der Beratung und Dienstleistung im Bereich des Umwelt- und Gewässerschutzes.

Musik und viele Gespräche

Die Feier wurde umrahmt von vielen Gedanken Toni Meggles. Außerdem kamen musikalische Klänge eines Kammerorchester- Ensembles aus Salzburg. Meggle selbst leitete die Preisverleihung ein und hatte ermutigende Worte für alle Jungunternehmer parat: „Der Mittelstand lebt von neuen Ideen und von den Menschen, die diese Ideen in die Tat umsetzen“. Nach der Preisverleihung wirkten die Preisträger sichtlich erleichtert und glücklich. Manch einer unter den drei Siegern knüpfte bereits an diesem Abend neue Kontakte, die dem eigenen Unternehmen dienlich sein könnten.

Die Preisträger:

1. Preis: Envento Windenergie GmbH aus Bergen

2. Preis: Bioteaque aus Traunstein

3. Preis: meineumwelt GmbH aus Vogtareuth

Quelle: rosenheim24.de

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