Konfirmation mit frischen Worten

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Konfirmation in der Evangelischen Christuskirche Wasserburg

Wasserburg - Gemeinsam Konfirmation gefeiert haben an diesem Wochenende viele Familien in der evangelischen Christuskirche. Es ist ein bedeutender neuer Lebensabschnitt für die jungen Gläubigen.

35 Konfirmanden in drei Gruppen standen dieses Jahr vor dem Altar der evangelischen Christuskirche, um als vollwertiges Mitglied in die Kirchengemeinde aufgenommen zu werden. Pfarrer Thomas Huber, der zu Beginn der Vorbereitungen noch als Vikar selbst dabei gewesen war, hatte es sich nicht nehmen lassen zusammen mit Pfarrerin Cordula Zellfelder die Gottesdienste zu zelebrieren und auch die Predigt zu Aufbauend auf dem Lesungstext, ‚in

meines Vaters Haus sind viele Wohnungen‘ schilderte Huber das Werden eines Gemeindemitglieds. Humorvoll erinnerte er an die unbekannten Rituale vom ersten Kirchenbesuch an, den Kampf mit dem Gesangbuch als natürlichem Feind des Konfirmanden und den Lernprozess bis hin zur Konfirmation selbst.

Konfirmation in der Evangelischen Christuskirche Wasserburg

Dabei stellte er anschaulich dar, dass vieles neu für alle gewesen sei, viele Fragen zu beantworten gewesen seien. Den Paulusbrief an die Epheser zitierend „So seid ihr nun nicht mehr Gäste und Fremdlinge, sondern Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen.“ beschrieb Huber anschließend seine Vorstellung von der Himmelswohngemeinschaft in der von Abraham bis Jesus alle bestens zusammenleben würden. Mit der Vorstellung, Gottvater mit dem Heiligen Geist im Schlepptau würde hier eintreten, konnte sich jeder Kirchenbesucher in dieser gemeinsame Wohnung wiederfinden, vor allem, als Huber Paulus stellvertretend in der Runde seiner

Konfirmation in der Evangelischen Christuskirche Wasserburg

Apostelkollegen sagen ließ „I bin der Paulus und da bin i dahoam!“ Dass jeder hier ein Wohnrecht habe, Gottes Hausgenosse sein könne, das solle anspornen auch weiter mitzumachen. Schließlich seien mit der Konfirmation auch Rechte verbunden, wie das Wählen des Kirchenvorstandes oder die Übernahme eines Patenamtes. Auf alle Fälle gelte: „Dahoam is dahoam.“ hier in der Wasserburger evangelischen Gemeinde.

Karlheinz Rieger

Quelle: rosenheim24.de

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