Wasserburger Künstler trotzen Corona-Krise *Mit Voting* 

Tierisch: "Johnny K. Rotten" bekommt einen Ehrenplatz vor dem Rathaus 

"Johnny K. Rotten", die goldende Kunst-Skulptur wird im Zuge der "Großen Kunstausstellung 2020" der Künstlergemeinschaft Wasserburg (AK68) im Juli vor dem Rathaus aufgestellt. 
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"Johnny K. Rotten", die goldende Kunst-Skulptur wird im Zuge der "Großen Kunstausstellung 2020" der Künstlergemeinschaft Wasserburg (AK68) im Juli vor dem Rathaus aufgestellt. 

Wasserburg - Kunst führt bekanntlich Menschen zusammen - diesen Gedanken griffen die Künstler des Arbeitskreises 68 (AK68) auf. Gerade in Pandemie-Zeiten wollen sie ihre jährliche Ausstellung im Wasserburger Rathaus abhalten - und fahren dieses Mal mit "schweren Geschützen" auf. Die Nase vorn hat dabei Hase "Johnny K. Rotten". 

1,75 hoch und 1,25 Meter breit, stolze 240 Kilogramm: "Johnny K. Rotten" wird im diesjährigen Sommer vor dem Historischen Rathaus Platz nehmen. Die goldene Skulptur von Künstlerin Susanne Beurer stellt bei der "Großen Kunstausstellung 2020" der Künstlergemeinschaft Wasserburg (AK68) das Highlight dar. Der mächtige Hase wird die Gäste bereits auf dem Rathausvorplatz begrüßen. Die Kunst-Skulptur ist nicht verschraubt und verankert, nach Rücksprache mit Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann seien Bedenken in punkto Standsicherheit allerdings unbegründet


"Johnny K.Rotten" ist jedoch nicht der einzige Blickfang, der im Zuge der Kunstausstellung von Mitte Juli bis Mitte August sowohl Wasserburger als auch auswärtige Gäste in seinen Bann ziehen soll. Am Ganserhaus in der Schmidzeile wird eine 3,40 Meter hohe Stele aufgebaut. Sie bringt rund 150 Kilogramm auf die Waage. Auch hier äußerte sich die Stadtbaumeisterin positiv, sie könne hier keine Unfallgefahr erkennen. Der Sockel, der mehr wiegt als das Kunstwerk, garantiert der Stele Stabilität vor Wind und Wetter. Die Verkehrssicherungspflicht obliegt ohnehin ausschließlich dem AK68, der als Veranstalter fungiert. Für Sach- und Personenschäden haftet der Arbeitskreis 68. 

Ihre Meinung ist gefragt: 


Dass die Kunstobjekte im Corona-Sommer 2020 überhaupt in den Rathaussälen, dem Foyer sowie der Eingangshalle und dem Treppenhaus des Rathauses ausgestellt werden können, dafür gab der Wasserburger Haupt- und Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung am 18. Juni grünes Licht. Von 25. Juli bis 23. August können die Werke verschiedener Künstler im und rund um das Rathaus der Stadt bestaunt werden. Wegen der Pandemie muss auf eine Vernissage verzichtet werden. Im Beschluss wurde auch der Zusatz vermerkt, dass der Veranstalter für die Einhaltung der zum Zeitpunkt der Ausstellung gültigen Corona-Maßnahmen verantwortlich ist. 

mb

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