Landkreis stellt entsprechende Mittel bereit 

30 Millionen Euro: Wasserburger Berufsschule wird saniert 

Wasserburg - Die Berufsschule wird ab 2018 saniert - so lauten die einstimmigen Beschlüsse von Kreis- und Schulausschuss aus ihrer jüngsten gemeinsamen Sitzung. 

Vier Jahre werden die Bauarbeiten dauern um das Staatliche Berufliche Schulzentrum in Wasserburg zu erweitern und zu sanieren. In einer gemeinsamen Sitzung vom Dienstag, 19. Dezember, stimmten der Kreisausschuss und der Ausschuss für Schulen und Sport unter der Leitung von Landrat Wolfgang Berthaler den Planungen für das rund 30 Millionen Euro teure Projekt einstimmig zu. Baubeginn ist im kommenden Jahr

Drei Bauabschnitte geplant 

Um einen durchgängig uneingeschränkten Schulbetrieb zu ermöglichen, werden die Arbeiten in drei Bauabschnitte aufgeteilt. Zunächst werden das östliche, ab 2020 das westliche Gebäudeteil abgerissen und neugebaut. Im Anschluss daran wird der verbleibende mittlere Gebäudeteil saniert. Insgesamt werden knapp 6.000 Quadratmeter neu errichtet und etwa 3.300 Quadratmeter saniert. 

Diese Lösung erlaubt, dass der Unterricht in Containern weiterlaufen kann. Das sanierte Berufsschulgebäude, wird mithilfe einer Luft-Wärmepumpe sowie eines Zusatz- und Spitzenlastkessels beheizt. Seine Versorgung erfolgt aus dem Gasnetz der Energie Südbayern GmbH. 

Werkstätten und Fachräume mit einer hohen Wärmebelastung werden technisch belüftet und die Fußbodenheizung soll im Sommer als Fußbodenkühlung verwendet werden. Dabei kann der Spitzenbedarf an Energie für die Kühltechnik durch die geplante Photovoltaikanlage mit Pufferspeicher bereitgestellt werden. In der neuen Küche mit Mensa werden die Gerichte frisch zubereitet. Zudem werden aus dieser Küche die Bewohner des Schülerwohnheims versorgt. Die erforderlichen Stellplätze für Autos werden eingeplant sein und auch die Fahrradstellplätze sollen ausreichend berücksichtigt werden. 

Bausubstanz entsprechend sanierungsbedürftig 

Die Landkreisverwaltung wird jetzt die notwendigen Anträge stellen, unter anderem für die schulaufsichtliche Genehmigung und einem vorzeitigen Baubeginn. Das Hauptgebäude des Beruflichen Schulzentrums wurde im Jahr 1956 errichtet. Seitdem wurden, mit Ausnahme von Instandhaltungsarbeiten, keine größeren Baumaßnahmen mehr durchgeführt. Die Bausubstanz ist entsprechend sanierungsbedürftig. Darauf hatte in der Sitzung der beiden Ausschüsse im Rathaus von Bad Aibling auch Schulleiter Gerhard Heindl hingewiesen. Darüber hinaus fehlen der Schule gemäß dem aktuellen Raumprogramm der Regierung von Oberbayern rund 26 Prozent an Flächen für Klassenzimmer sowie Fach- und Mehrzweckräume.

Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim 

Rubriklistenbild: © dpa

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