Aktuelles zur Badria-Baustelle

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Der Gaudibrunnen sieht aktuell noch wenig attraktiv aus. Die Wiedereröffnung des Bades ist für Dezember geplant, der Gaudibrunnen wird ab Januar geöffnet. Noch bedarf es im und am Badria viel Kräfteeinsatz, damit alles nach Plan läuft.
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Wasserburg - Die Bauarbeiten am Badria laufen auf Hochtouren. Momentan sind viele Kabel und die Farbe Grau zu sehen, typisch Baustelle eben. Doch wann ist die Eröffnung geplant?

Die Stadträte Wasserburgs haben sich zu einer Baustellen-Begehung getroffen. Die Hallen des Badrias gleichen noch keinem Vorzeigebad. Doch Stadtwerksleiter Gerhard Selig erklärt die einzelnen Arbeitsabläufe mit so viel Vorfreude auf die Eröffnung, dass die anwesenden Stadtratsmitglieder sich gut vorstellen können, wie die Ecken, Becken und angedachten Attraktionen zur Wiedereröffnung aussehen werden.

Es ging nass ein

"Nicht alles verlief bislang bei den Arbeiten nach Plan", erklärt Gerhard Selig. So sei es immer wieder zu Zeitverzögerungen gekommen, einzelne Arbeiten nicht rechtzeitig fertig geworden und dadurch die Folgearbeiten in Gefahr geraten, heißt es vom Stadtwerksleiter.

Nachdem das Dach abgedeckt worden sei, kamen die Unwetter, heißt es während der Baustellenbegehung. Die Folge: In der großen Schwimmhalle ging es nass ein, der Estrich und die Nachfolgearbeiten standen auf der Kippe. Provisorisch wurde abgedeckt, manuell getrocknet und gehofft, dass alles dennoch weiter laufen könne.

Badria-Baustelle

An diesem Montag nun rücken die Dachdecker an, dann können auch die weiteren Elemente aufgezogen werden, die Abdichtungen gemacht und die Eröffnung des Badebetriebs kurz vor Weihnachten angepeilt werden.

Gaudibrunnen braucht länger

Nicht auf alle Attraktionen können sich die Badegäste schon im Dezember freuen.

Die Arbeiten am Gaudibrunnen dauern - wie bereits befürchtet wurde - etwas länger, eine Nutzung des Gaudibrunnens ist erst im Januar möglich.

Der Saunabetrieb läuft ohne Einschränkung weiter. Lediglich in der vergangenen Woche war wegen Reinigungsarbeiten die Sauna geschlossen, ab sofort heißt es aber wieder "Schwitzen erlaubt, herzlich willkommen in der Sauna des Badrias".

Lobende Worte des Stadtoberhaupts

Bürgermeister Michael Kölbl lobte die gute Begleitung der Badria-Baustelle durch Gerhard Selig und Günter Rödel. "Durch die Präsenz auf der Baustelle wurde schon vieles besser vorangetrieben und außerdem Missstände auf der Baustelle aufgedeckt worden", schwärmt Kölbl von dem Einsatz der Verantwortlichen der Stadtwerke. Großer Dank ging auch an die Mitarbeiter des Badrias sowie der Stadtwerke inklusive Wasser- und E-Werk, die teils ebenfalls voll in die Bauarbeiten involviert sind.

Die Optik wird frisch und modern

Das Badria will sich zeitgemäß und modern zeigen. Für jeden Geschmack möchte man etwas schaffen, heißt es von Gerhard Selig. In der Tat ist bereits einiges an frischem Look zu erkennen. So wurden die Außenfassaden bereits in eine neue Farbe gehüllt. "Wir haben uns für Limone entschieden", erklärt Gerhard Selig den Stadträten. Eine Mischung aus Grün und Gelb, frisch und einladend solle dies wirken. Die Räte zeigten sich angetan von den bisherigen Fortschritten und den angedachten Erneuerungen. Bereits viel zu erkennen ist im Eingangsbereich. Im Zuge der Erneuerung beim Kassensystem wurde der Kassenbereich verändert, zwei Kassen werden nebeneinander und in Front neben dem erweiterten Badria-Shop die Besucher bedienen können.

Im Innenbereich sehen die Gäste zukünftig nicht mehr blau: Die Holzverkleidungen kommen weg, werden durch moderne Wände ersetzt und erhalten zudem einen Anstrich in einem milden Orange. "Eine Farbberaterin hat uns bei der Auswahl der richtigen Farben geholfen, wir freuen uns über eine frische Optik und die vielen Attraktionen, die wir ab den Wintermonaten unseren Besuchern bieten können", freut sich Gerhard Selig. Mehr als Hundert Teile existieren in farblicher Abstimmung und ergeben eine ansprechende Optik. "Farbe ist wichtig, sie dient nicht nur dem Wohlbefinden, sondern ist auch auf ein Sicherheitskonzept abgestimmt", heißt es auf der Baustelle.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden nach Angaben von Selig ungefähr 40 Prozent an , Leitungen, Rohren und Kabeln zurückgebaut. "Vieles wird zukünftig nicht mehr gebraucht, es wurde einiges Überflüssige minimiert worden".

Die Badriabaustelle wirkt äußerst koordiniert. Zwar laden die Becken noch lange nicht zum Baden ein, doch man merkt ein System und dass die Arbeiten gut vorangebracht werden.

"Das Badria hat einige Jahrzehnte auf dem Buckel, da wurden viele Überraschungen sichtbar", erklärt Gerhard Selig bei der Baustellenbegehung. So seien auch bei den Elementen der Bodenheizung zusätzliche Erneuerungen erforderlich geworden, damit ein Besucherfreundliches Bad Bestand habe, heißt es von den Verantwortlichen des Badrias.

Das Badria wird nach der Wiedereröffnung nicht nur Familienfreundlicher und spannender, sondern auch noch barrierefreier daherkommen. "Neue Rampen und Becken, die für alle Besucher bestens geeignet sind, machen das Badria zu einem Spaß für die Region" sind sich die Zuständigen einig.

Hauptattraktion Gaudibrunnen

Der Gaudibrunnen wird erst im Laufe des Januars wiedereröffnet. Der allgemeine Badebetrieb bereits noch im Dezember, aktuell steht ein Termin kurz vor den Weihnachtsferien im Gespräch.

Die Arbeiten am neuen Gaudibrunnen laufen auf Hochtouren. So wurden bereits die Alurutsche und Erstelemente angebracht, nach den nötigen Fliesenarbeiten können der Wasserfall, die Regenbrause, die Kunstfelsen und die Boulder installiert werden. Auch den weiteren Fertigstellungsarbeiten und Attraktionen stehe in Kürze nichts mehr im Wege, freut sich Gerhard Selig.

Die Stadträte zeigten sich beeindruckt von dem laufenden Arbeitspensum am Badria. Momentan muss jedoch noch viel Vorstellungskraft mithelfen, damit das Grau der Baustelle in Gedanken das fertige, bunte, attraktive Badria verankert bleibt.

Quelle: rosenheim24.de

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